Horst Janssen (1929-1995) studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Eine Ausstellung seiner Werke in Hannover markierte 1965 seinen künstlerischen Durchbruch und wanderte durch alle großen deutschen Städte; Zahlreiche Ausstellungen im Ausland schlossen sich an. Bald stand der gebürtige Oldenburger in kundigen Kreisen entschieden unter Genieverdacht, galt auf jeden Fall aber als begnadeter Zeichner, Grafiker und Lithograf.
Janssen war Künstler durch und durch. Stets führte er Skizzenblock und Stift mit sich, unablässig kommentierte er seine Umwelt: die Freunde (nicht zuletzt: Freundinnen), die Natur, seine umfassende Lektüre - und in hundertfacher Variation immer wieder sich selbst. Durch seine ihm eigene Strichführung, die er mit harter Wirkung ausführte, gelang ihm ein brillanter Ausdruck, gleichviel, ob es um die für ihn so typischen sarkastischen Kommentare zur Gegenwart oder um eine Liebeserklärung an das gezeichnete Modell ging.
Im Jahr 1993, zwei Jahre vor seinem Tod, wurde die „epochale Ausnahmeerscheinung“ (Wolfgang Hildesheimer) zum Ehrenbürger der Stadt Oldenburg ernannt. Hier steht auch seit 2000 das Horst Janssen-Museum, das sich seinem enorm umfangreichen Werk widmet (das bislang in sieben Bänden vorliegende Werksverzeichnis reicht gerade bis 1980).
Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.
Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.
Weiterführende Links:
Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie
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