Jonny Star:
Skulptur "In" (2001), Bronze

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Jonny Star: Skulptur "In" (2001), Bronze

Jonny Star:
Skulptur "In" (2001), Bronze

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Bestell-Nr. IN-824341

Kurzinfo

Limitiert, 6 Exemplare | nummeriert | signiert | datiert | Bronze | Format 23 x 17 x 17 cm (H x B x T)

http://www.kunsthaus-artes.de

Jonny Star: Skulptur "In" (2001), Bronze

Skulptur in Bronze auf Granit, 2009. Auflage: 6 Exemplare, nummeriert, handsigniert und datiert. Höhe 23 cm, Breite 17 und Tiefe 17 cm.

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Porträt der Künstlerin Jonny StarDie Künstlerin und Kuratorin Jonny Star (*1964) lebt und arbeitet in Berlin. Von der Westberliner Subkultur der 80er Jahre kommend, gelangte Star über ein Psychologiestudium an der TU Berlin, längere Auslandsaufenhalte, Betreiben einer Kultbar, Mode und Landwirtschaft zur Bildenden Kunst. Stars Arbeiten werden seit 1996 international gezeigt.

In ihrem künstlerischen Werk stellt Star die Frage, wofür der einzelne Mensch und eine Gesellschaft Kunst brauchen. Sie untersucht das Verhältnis von Kunst und Alltag und wie es mit dem Bewusstsein in unserer Gesellschaft für die Notwendigkeit von Kunst aussieht. Star fragt nach Sinn und Zweck ihrer Existenz als Künstlerin. Sie untersucht ihre Arbeits- und Lebenswirklichkeit als Frau in einer patriarchalen Gesellschaft, deren Geschlechterrollen und Festschreibungen und entwickelt humorvolle und effektive Strategien zur Überwindung derselben.

Als Ausgangspunkt ihrer Arbeiten dienen Star biographische Erfahrungen und Alltagsbeobachtungen. In ihren raumbezogenen Installationen verbinden sich assoziative Plastiken aus Bronze, Stoffobjekte, Collagen und Fotografien zu räumlichen Allegorien, die eine private Mythologie erfahrbar machen. Seit 1996 initiierte Jonny Star in Berlin die verschiedensten Kunstprojekte, seit 2013 dient ihr SUPERUSCHI als Plattform für ihre aktuelle kuratorische Tätigkeit.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser'

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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