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Op Art

"Die Benennung irgendwelcher Bildkunst als ‘Optische Kunst’ ist ebenso sinnlos wie von akustischer Musik zu sprechen oder haptischer Skulptur." So polemisch äußerte sich Bauhaus-Künstler Josef Albers 1965 über den damals hochaktuellen Kunststil, den er durch sein Werk und durch seine theoretischen Schriften mitbeeinflusst hatte. Tatsächlich wird Bildende Kunst mit wenigen Ausnahmen in der Regel visuell wahrgenommen; optische Theorien und Tricks fanden schon in der Malerei der Renaissance und des Impressionismus Verwendung und sind Teil der Kunstgeschichte.

Mitte der 50er Jahre schuf eine Reihe von Künstlern, darunter auch Victor Vasarely, jedoch Kunstwerke, die von der Beschäftigung mit der visuellen Wahrnehmung, also dem Vorgang des Sehens selbst
  ausgingen und den Betrachter optisch herausforderten. Daraus entwickelte sich die Op Art als Kunstform, die auf linearen Strukturrastern und der Farbperspektive beruht. Mithilfe kalkulierter Gesetzmäßigkeiten von Linien, Flächen und Farbkombinationen erzielt sie illusionistische Effekte, die gleichermaßen perspektivisch als auch dekorativ wirken: Das Auge des Betrachters wird durch Farbkontraste oder durch grafische Elemente - schwarz-weiße Linien oder Strukturen, Perspektiv- und Moiréerscheinungen bewusst überbeansprucht. Die Faszination für die Optik und das Interesse am künstlerischen Umgang mit dem Sehprozess halten bis heute an, so dass auch zeitgenössische Künstler sich mit diesem Phänomen beschäftigen.

 

 

 

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