Joerg von Mueller, Fotograf und Maler, wurde 1950 in Göttingen als ältester Sohn einer Theaterkünstlerin und eines Arztes geboren. Seine internationale Karriere begann er mit seiner Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin in Malerei, Bildhauerei und Architektur. Dort arbeitete er im Anschluss für das Architekturbüro Hans Scharoun an internationalen Projekten.
Seine nächste Station brachte ihn nach Mailand als Assistenten in das internationale Designatelier von Gae Aulenti. Zurück in Deutschland arbeitete Joerg von Mueller in fester Anstellung für Lutz Colani auf Schloss Harkotten prägend an dem Design von Sanitärobjekten.
Immer wieder zog es Joerg von Mueller während dieser Stationen hinter die Kamera, und er entdeckte seine Leidenschaft für künstlerische und kommerzielle Fotografie, so dass diese zu seinem Lebensmittelpunkt wurde. Für das Studio Hamburg porträtierte er Künstler alles Facetten – seine Intuition trieb ihn jedoch bald nach Paris, wo er für Laurence Sackman zunächst als Assistent tätig wurde und später als freischaffender Fotograf bei Internationalen Agenturen gelistet war.
Joerg von Muellers Arbeiten fanden immer mehr internationale Anerkennung, belegt durch diverse Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. Centre Georges Pompidou in Paris, Haus der Kunst und Lenbachhaus in München, Kunsthalle Malmö, Galleria d’arte moderna Bologna, Galerie Creatis Paris und dem Anthologie Quartett für Messe Frankfurt.
Nach einigen Zwischenstationen in Deutschland fand Joerg von Mueller sein Zuhause in Hamburg. Hier lebt und arbeitet er als Maler, Bildhauer und Fotograf. Mehrere Wochen im Jahr verbringt er in Paris und London.
Bezeichnung für die von der gegenständlichen Darstellung losgelöste Malerei und Plastik, die sich ab etwa 1910 in immer neuen Stilvariationen über die ganze westliche und Teile der östlichen Welt verbreitete. Als Begründer der abstrakten Kunst gilt der 1866 geborene russische Maler Wassily Kandinsky. Weitere bedeutende Künstler der abstrakten Kunst sind K.S. Malewitsch, Piet Mondrian u.a.
Verfahren zur Herstellung von Abbildungen durch Lichteinwirkung, das 1839 allgemein bekannt wurde. Die Fotografie wurde schnell zur Grundlage einer sich ausbreitenden Bilderindustrie, die manuell hergestellte Bilder, Gemälde und Zeichnungen in den Hintergrund drängte.
Die Avantgardemalerei übernahm fotografische Formelemente, um dem Gemälde wieder die ihm zustehende Geltung zu verschaffen. In den 1920er Jahren wandten sich viele Maler der Avantgarde der Fotografie zu. Mit seinen Fotografien und Fotomontagen, den sogenannten Rayographs, erschloss der amerikanische Maler Man Ray der modernen Kunst neue Ausdrucksmittel.
Die Pop-Art der 1960er Jahre variierte und verfremdete das öffentliche Foto mit technischen Mitteln. Der amerikanische Popkünstler Andy Warhol (1928 – 1987) ist mit seinen auf diese Weise geschaffenen Bildern und Bildserien der bekannteste Meister dieser Kunstrichtung.
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