Andy Warhol:
Bild "Saint Apollonia (rot)" (1984)
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Bild "Saint Apollonia (rot)" (1984)
Andy Warhol:
Bild "Saint Apollonia (rot)" (1984)

Kurzinfo

Limitiert, 250 Exemplare | nummeriert | signiert | gestempelt | Farbserigrafie | gerahmt | Format 82,5 x 61,5 cm

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Bild "Saint Apollonia (rot)" (1984)
Andy Warhol: Bild "Saint Apollonia (rot)" (1984)

Detailbeschreibung

Bild "Saint Apollonia (rot)" (1984)

Als Vorlage für diese Farbserigrafie der Märtyrerin Apollonia von Alexandria diente Andy Warhol ein Tafelbild aus dem 15. Jahrhundert, das dem Maler Piero della Francesca zugeschrieben wird. Das Gemälde aus dem 15. Jahrhundert befindet sich heute in der Sammlung der National Gallery of Art in Washington, D. C.
Zum Beweis ihres erlittenen Martyriums präsentiert Apollonia, die Schutzheilige der Zahnmediziner, mit der Zange einen ausgebrochenen Zahn.

Die Werkserie wurde im Jahr 1984 von dem Düsseldorfer Zahnarzt Dr. Frank Braun bei Andy Warhol in Auftrag gegeben. Tadellos erhaltene, signierte und nummerierte Werke des Vaters der Pop Art sind auf dem europäischen Kunstmarkt zur Mangelware geworden, daher freuen wir uns sehr, Ihnen ein solches Blatt aus der Auflage von 250 Exemplaren anbieten zu können.

Farbserigrafie, 1984. Auflage: 250 Exemplare, nummeriert und signiert. Verso mit dem Copyright-Stempel "Andy Warhol 1984". Gedruckt von Rupert Jasen Smith, New York. Herausgegeben von Dr. Frank Braun, Düsseldorf. Motivgröße/Blattformat 76,2 x 55 cm. Format im Rahmen 82,5 x 61,5 cm wie Abbildung.

Porträt des Künstlers Andy Warhol

Über Andy Warhol

1928-1987

Andy Warhol war Amerikas berühmtester Künstler. Er galt als Revolutionär, Exzentriker und Erfinder der Pop-Art und war alles zugleich. Die Kunstkritik feiert ihn mit Prädikaten, wie sie noch keinem Künstler verliehen wurden - nicht einmal Pablo Picasso oder Salvador Dali. Dazu Alfred Nemeczek: "Sie (die Prädikate) reichten vom "Pop-Star" zum "Pop-Artisten", erhoben das "Pop-Genie" vom "Pop-Fürsten" zum "Prinzen des Pop" und weiter empor zum "Pop-König", "Pop-Zaren" und "Großmogul". Aber auch "Hohepriester" und "Papst des Pop" ist der "Picasso of Pop-art" getauft worden". (Künstler - Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst)

Warhol wurde 1928 in Pittsburgh geboren und verstarb 1987 in New York. Der Sohn slowakischer Einwanderer ging nach der High School als Werkstudent an das Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh. 1949 ließ er sich in New York nieder, um drei Jahre später mit seinen Arbeiten in der Hugo Gallery zu debütieren. Bis dahin arbeitete er noch als Werbegrafiker für Modezeitschriften und entwarf Weihnachtskarten, LP-Covers und Wetterkarten für das Fernsehen. Bald darauf hatte der Künstler jedoch die Idee Gegenstände des alltäglichen Lebens in das Zentrum seiner Bildmotive zu rücken. Die Grafik bot ihm dafür das Medium und es entstanden begehrte Kultobjekte.

Die bekanntesten Siebdrucke sind die Bilder der rot-weißen Suppendosen von Campbell sowie der Zwei-Dollar-Note. Mit diesen Werken gehört Warhol zu den Künstlern, die seit den 50er Jahren in den USA und England radikal mit der Kunsttradition brachen und eine neue Kunstrichtung, die Pop-Art schufen.

Roy Lichtenstein und Tom Wesselman gehören neben Warhol zu den amerikanischen Vertretern, die ihre Bildthemen in der Welt der Werbung, des Comics und in den Superstars Hollywoods suchten. Elvis Presley, Jackie Kennedy und Marilyn Monroe wurden zu Ikonen in Warhols Bilderrepertoire.

Die Erhebung der alltäglichen Motive zu einem Kunstgegenstand gibt diesem die Gelegenheit einen Grad an Aufmerksamkeit zu erhalten, den es als immer wieder verwendeter Sache nie hat. Warhol forderte durch seine Art der fotografischen Wiedergabe des Objektes, dass es durch sich selbst wirken muss. Auch die Werke, in denen er Wiederholungen des gleichen Motivs umsetzte, erheben diesen Anspruch und wirken aber zusätzlich durch seine farblichen Umgestaltungen.

Der Künstler sieht die Welt wie sie ist und stellt sie dar: "Ich bin außerordentlich passiv. Ich nehme die Dinge, wie sie sind. Ich schaue bloß zu, ich beobachte die Welt."

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