Andy Warhol:
Bild "Shoes FS II.254" (1980)
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Bild "Shoes FS II.254" (1980)
Andy Warhol:
Bild "Shoes FS II.254" (1980)

Kurzinfo

Limitiert, 60 Exemplare | signiert | nummeriert | Serigrafie mit Diamond Dust auf Papier | gerahmt | Format 115 x 165 cm

Sammlertipp
Bestell-Nr. IN-927450.R1
Bild "Shoes FS II.254" (1980)
Andy Warhol: Bild "Shoes FS II.254" (1980)

Detailbeschreibung

Bild "Shoes FS II.254" (1980)

Einen wichtigen Teil im OEuvre Andy Warhols nehmen die Stillleben, die Darstellungen von Alltagsgegenständen sowie scheinbar illustrative Werke wie die vielfältigen Siebdrucke und Aquarelle ein, die sich dem Motiv des Damenschuhs widmen. Die "Diamond Dust Shoes" werden als eine der spektakulärsten Serien von Andy Warhol angesehen.

Das Format ist außergewöhnlich groß, die Auflage hingegen außergewöhnlich niedrig.

Das Motiv der Schuhe hat Warhol durch seine gesamte Schaffenszeit begleitet. Als junger Mann zeichnete er die Werbemotive der "I. Miller Shoes". Warhol wurde dafür vom Art Directors Club ausgezeichnet und als "Leonardo da Vinci des Schuhhandels" gefeiert. Sogar das Museum of Modern Art in New York wurde auf ihn aufmerksam und stellte bereits 1956 einige seiner Schuh-Zeichnungen aus.

Dann entwickelte sich Warhol zum international geschätzten Künstler. Im Jahr 1980 entwickelte er die "Diamond Dust Shoes"- Siebdruckserie - sowohl im Rückblick auf seine persönliche Karriere wie auch als weiterer Kommentar zum aktuellen Zeitgeist in New York. Legendäre Nächte im Studio 54, bei denen Bianca Jagger Ende der 1970er-Jahre mitunter Manolo-Blahnik-Stilettos trug, mögen Warhol ebenfalls dazu inspiriert haben.

Original-Siebdruck mit Diamond Dust auf Arches-Aquarellpapier, 1980. Auflage: 60 Exemplare + 10 A.P.-Exemplare + einige H.C.- Exemplare (hier angeboten), rückseitig nummeriert und handsigniert. Rückseitig mit dem Stempel der Andy Warhol Foundation. Motivgröße/Blattformat 101 x 151 cm. Format im Rahmen 115 x 165 cm wie Abbildung.

Porträt des Künstlers Andy Warhol

Über Andy Warhol

1928-1987

Andy Warhol war Amerikas berühmtester Künstler. Er galt als Revolutionär, Exzentriker und Erfinder der Pop-Art und war alles zugleich. Die Kunstkritik feiert ihn mit Prädikaten, wie sie noch keinem Künstler verliehen wurden - nicht einmal Pablo Picasso oder Salvador Dali. Dazu Alfred Nemeczek: "Sie (die Prädikate) reichten vom "Pop-Star" zum "Pop-Artisten", erhoben das "Pop-Genie" vom "Pop-Fürsten" zum "Prinzen des Pop" und weiter empor zum "Pop-König", "Pop-Zaren" und "Großmogul". Aber auch "Hohepriester" und "Papst des Pop" ist der "Picasso of Pop-art" getauft worden". (Künstler - Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst)

Warhol wurde 1928 in Pittsburgh geboren und verstarb 1987 in New York. Der Sohn tschechischer Einwanderer ging nach der High School als Werkstudent an das Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh. 1949 ließ er sich in New York nieder, um drei Jahre später mit seinen Arbeiten in der Hugo Gallery zu debütieren. Bis dahin arbeitete er noch als Werbegrafiker für Modezeitschriften und entwarf Weihnachtskarten, LP-Covers und Wetterkarten für das Fernsehen. Bald darauf hatte der Künstler jedoch die Idee Gegenstände des alltäglichen Lebens in das Zentrum seiner Bildmotive zu rücken. Die Grafik bot ihm dafür das Medium und es entstanden begehrte Kultobjekte.

Die bekanntesten Siebdrucke sind die Bilder der rot-weißen Suppendosen von Campbell sowie der Zwei-Dollar-Note. Mit diesen Werken gehört Warhol zu den Künstlern, die seit den 50er Jahren in den USA und England radikal mit der Kunsttradition brachen und eine neue Kunstrichtung, die Pop-Art schufen.

Roy Lichtenstein und Tom Wesselman gehören neben Warhol zu den amerikanischen Vertretern, die ihre Bildthemen in der Welt der Werbung, des Comics und in den Superstars Hollywoods suchten. Elvis Presley, Jackie Kennedy und Marilyn Monroe wurden zu Ikonen in Warhols Bilderrepertoire.

Die Erhebung der alltäglichen Motive zu einem Kunstgegenstand gibt diesem die Gelegenheit einen Grad an Aufmerksamkeit zu erhalten, den es als immer wieder verwendeter Sache nie hat. Warhol forderte durch seine Art der fotografischen Wiedergabe des Objektes, dass es durch sich selbst wirken muss. Auch die Werke, in denen er Wiederholungen des gleichen Motivs umsetzte, erheben diesen Anspruch und wirken aber zusätzlich durch seine farblichen Umgestaltungen.

Der Künstler sieht die Welt wie sie ist und stellt sie dar: "Ich bin außerordentlich passiv. Ich nehme die Dinge, wie sie sind. Ich schaue bloß zu, ich beobachte die Welt."

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