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Bernd Zimmer "Kristallwelt"

15.09. – 20.11.2021  

Bernd Zimmer (*1948 in Planegg bei München) entführt mit seinen Gemälden in eine neue Realität, die er mit breitem Pinselstrich und kräftigen, ineinanderfließenden Farben entstehen lässt.  

Seine Inspiration findet Zimmer z. B. in der Natur, im Kosmos oder in biblischen Inhalten, dennoch hat er im Malprozess keine konkreten Vorbilder wie etwa Fotos: "Alle meine Bilder sind erfundene Situationen.

Es sind Erfahrungen, die sich in der Malerei ausdrücken.“  Zimmer bildete Ende der 1970er-Jahre mit Kollegen wie Rainer Fetting und Helmut Middendorf die "Jungen Wilden".  Heute gehört er zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Gegenwart und ist weltweit mit seinen Arbeiten erfolgreich.

ZUM PDF-KATALOG DER AUSSTELLUNG

Die Ausstellung "Kristallwelt" präsentiert Werke der letzten 10 Jahre, die die Naturerfahrungen des Künstlers in den Themenfeldern "Reflexion", "Kristallwelt" und "Alles fließt" widerspiegeln und eine Ode an das Element Wasser in all seinen Aggregatzuständen und dessen Kostbarkeit darstellen.

In Zeiten, in denen der Naturschutz durch den drohenden Klimawandel zum Glück wieder in den Fokus gerückt ist, berühren die Bilder von Bernd Zimmer auf eine besonders emotionale Art und Weise, sie sind eine Huldigung an die Schönheit und Erhabenheit der Natur und zeigen so diese besondere Wertschätzung.

Diverse Reisen, u. a. durch Asien und Südamerika, haben das Schaffen und die Weltanschauung von Bernd Zimmer maßgeblich beeinflusst. Im Zentrum der Gemälde steht das Sujet der Natur in all ihren Ausprägungen und Stimmungen. 

Die gesammelten Eindrücke von Reisen und der Natur sowie Philosophie und Literatur finden in Zimmers farbenintensiven Arbeiten ihren Widerhall. Das Œuvre des Künstlers umfasst Malerei, Papierarbeiten sowie den Holzschnitt und ist in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen und Ausstellungen vertreten.

Die Vision des Künstlers von einem kulturübergreifenden Gesamtwerk inmitten einzigartiger Natur wurde mit der 2020 eröffneten Säulenhalle STOA169 realisiert. Jede der Säulen wurde von international renommierten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet, u.a. von Karin Kneffel, Sean Scully, Katharina Sieverding, Erwin Wurm, Laurence Weiner, Brigitte Kowanz. 

Im Kabinett präsentieren wir parallel Werke aus der Serie „1000 Berge“ von Felix Rehfeld.


Kabinett: "1000 Berge" von Felix Rehfeld

In unserem Kabinett zeigen wir parallel Werke aus der Serie "1000 Berge" von Felix Rehfeld

Felix Rehfeld (*1981) studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München und war Meisterschüler von einer der bekanntesten deutschen Künstlerinnen der Gegenwart, Karin Kneffel, die er nach den Studium als Assistent unterstützte.

Die kleinformatigen Gemälde stammen aus der umfassenden Werkserie "1000 Berge", die der Künstler 2017/2018 angefertigt hat. Die Serie ist ein malerischer Diskurs über die Darstellbarkeit von Stimmungen, Lichtverhältnissen und der poetischen Schönheit von Gebirgslandschaften, ohne dabei eine rein naturalistische Wiedergabe der Natur zu liefern.
Die pastosen Gemälde bieten sich sowohl für eine singuläre Akzentuierung als auch für eine serielle, mehrteilige Hängung an.

Entdecken Sie die Serie "1000 Berge" hier:  → Felix Rehfeld Künstlerseite



Virtueller Rundgang durch die Ausstellung

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