ARTES BERLIN ∙ Auguststraße 19 ∙ 10117 Berlin

ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstag bis Freitag: 11 bis 18 Uhr
Samstag: 12 bis 18 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Telefon: 030 / 28 88 38 69 ∙ Email: info@artesberlin.de



Norbert Bisky - Normaler Heldenalltag

Ausstellungsdauer: bis 05.11.2022

ARTES Berlin zeigt in einer Solo-Schau mehr als 20 Arbeiten des Künstlers Norbert Bisky. Die präsentierten Unikate, Aquarelle, Editionen und Gemälde beleuchten das frühe Schaffen des Berliner Künstlers.

Bisky gilt als einer der einflussreichsten Maler der "Neuen Figuration". Er wuchs in der DDR auf und ist geprägt von der Bilderflut des sozialistischen Realismus. Sein Schaffen ist gleichsam ein Experiment mit der Auflösung von Formen und Farbflächen, was ihn auch an die Grenze zur Abstraktion führt.

Parallel präsentieren wir in unseren Kabinetten Arbeiten von Cornelia Schleime, Neo Rauch und Gerhard Richter.

ZUM KATALOG DER AUSSTELLUNG

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bisky kennt keinen horror vacui, Weißraum scheint ihm Freude zu bereiten und (un)malerisches Stilmittel zu sein, auf seitliche Arabesken wird verzichtet. Adolf Loos postulierte vor etwa 100 Jahren: "Ornament ist ein Verbrechen.", ein Credo, dem Bisky insbesondere in seinen frühen Arbeiten Folge leistet.   

Sein OEuvre bewegt sich auf mehreren Ebenen und changiert so zwischen Realismus, Abstraktion, gestischer Malerei und Farbfeldarbeit, wobei er all diese Mittel einsetzt, um eine fröhlich-bedrohliche Vision zu schaffen: Gemalte Ambivalenz.

 

Der Kontrast zwischen der freudig polychromen Welt und den spielenden, kämpfenden und sich in Extremsituationen befindenden jungen Männern befeuert die Dramatik und Dynamik. Stets fragt sich der Rezipient, warum es eskalieren muss. 

"Ich glaube, es ist der Kippmoment, diese Explosion an Möglichkeiten. Freiheit kann auch bedrohlich sein. Es kann sich alles ändern, zum Guten oder auch zum Schlechten. Ich versuche, in den Bildern die Mehrschichtigkeit von Momenten und den Taumel sichtbar zu machen", antwortete Bisky in einem Interview auf die Frage nach einer vermeintlichen Bedrohung in seinen Bildern. Er lebt und arbeitet in Berlin. 



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