Bernhard Heisig:
Bild "Zu Brecht: "Mutter Courage und ihre Kinder" II" (1964) (Unikat)
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Bild "Zu Brecht: "Mutter Courage und ihre Kinder" II" (1964) (Unikat)
Bernhard Heisig:
Bild "Zu Brecht: "Mutter Courage und ihre Kinder" II" (1964) (Unikat)

Kurzinfo

Unikat | signiert | Tuschfederzeichnung auf Papier | gerahmt | Format 50 x 36,5 cm

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Bestell-Nr. IN-921102.R1

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Bild "Zu Brecht: "Mutter Courage und ihre Kinder" II" (1964) (Unikat)
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Detailbeschreibung

Bild "Zu Brecht: "Mutter Courage und ihre Kinder" II" (1964) (Unikat)

2001 erschien das lithografische Mappenwerk zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bernhard Heisig, herausgegeben vom Kunsthaus ARTES. Einem glücklichen Umstand geschuldet, können wir Ihnen hier exklusiv die 1964 entstandene Vorlage anbieten, die der Maler und Grafiker mit der Feder in Tusche ausgeführt hat.

Er verarbeitete hier den literarischen Stoff des Theaterstücks "Mutter Courage und ihre Kinder", das Bertolt Brecht 1938/39 im schwedischen Exil geschrieben hatte - die dramatische Geschichte von einer Marketenderin, die ihre Kinder im Dreißigjährigen Krieg verliert.

Heisig wurde im Entstehungsjahr der Zeichnungen vom Verband Bildender Künstler der DDR als Professor und Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig abgesetzt. Das Unikat auf Papier stellt ein rares Zeitzeugnis dar, das nicht nur für Heisig-Enthusiasten ein begehrtes Sammelobjekt ist.

Tuschfederzeichnung auf Papier. Signiert. Motivgröße/Blattformat 23 x 19 cm. Format im Rahmen 50 x 36,5 cm wie Abbildung.

Über Bernhard Heisig

1925-2011

"Bernhard Heisig gehörte zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit, nicht nur der unmittelbaren Gegenwart, sondern des Jahrhunderts überhaupt." (Prof. E. Roters)

Bernhard Heisig, am 31. März 1925 in Breslau geboren, war eine der großen und prägnanten Persönlichkeiten für die Entwicklung der Kunst in der DDR - einflussreich und unbequem, gefeiert und so eigenständig, dass sein Werk heute einen bedeutsamen Platz in der Kunstgeschichte Deutschlands und der Welt einnimmt. Er gehörte zu den Gründervätern der Leipziger Schule, wo er von 1961-1990 lehrte.

"Die Wut der Bilder" war die Ausstellung Bernhard Heisigs überschrieben, mit der im Jahr 2005 drei deutsche Museen den Künstler zu seinem 80. Geburtstag ehrten. Das Museum der bildenden Künste Leipzig, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf sowie die Staatlichen Museen Berlin zeigten mit diesem umfassenden Überblick über sein Schaffen ein Lebenswerk, das sich einfachen Erklärungsmustern entzieht.

Eine Ausstellung in der Nationalgalerie Berlin stellte Bernhard Heisig auf die Ebene von Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff. Der Künstler selbst bekannte sich zu Dix und Beckmann. Wie diese malte er aus der gleichen inneren Motivation: Melancholie und Grazie und eine ungeheure Intensität, die ins Visionäre geht. Dabei war der Künstler bekannt dafür, seine Bilder immer wieder zu überarbeiten und zu verändern. Der Künstler: "Es macht nur Spaß zu malen, wenn man das Letzte aus sich herausholt. Ohne Streit macht es keinen Spaß."

1986 porträtierte Heisig den früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt - für die Galerie mit den Porträts der ehemaligen Bundeskanzler im Bundeskanzleramt. Auch Heisigs Panoramabild "Zeit und Leben" ist im Deutschen Bundestag ausgestellt.

2010 wurde der renommierte Maler für sein Lebenswerk mit dem "Kunstpreis des Brandenburgischen Ministerpräsidenten" geehrt. Er habe "ein Werk geschaffen, das weit über den Tag hinaus wirkt".

Bernhard Heisig verstarb im Juni 2011 im Alter von 86 Jahren.

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