Christian Rohlfs:
Bild "Katze und Maus" (1913)
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Bild "Katze und Maus" (1913)
Christian Rohlfs:
Bild "Katze und Maus" (1913)
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Kurzinfo

Limitiert | signiert | Linolschnitt auf Papier | gerahmt | Format 43 x 63 cm

Bestell-Nr. IN-948174.R1
Bild "Katze und Maus" (1913)
Christian Rohlfs: Bild "Katze und Maus" (1913)

Detailbeschreibung

Bild "Katze und Maus" (1913)

Im Alter von fast 60 Jahren begann Rohlfs, mit dem Medium der Druckgrafik zu arbeiten, nachdem er eine Ausstellung der „Brücke“-Künstler besucht hatte und von deren expressionistischen Holzschnitten inspiriert wurde.
Das hier angebotene Werk "Katze und Maus" von 1913 spiegelt diese expressionistischen Tendenzen wider und grenzt in seiner Flächenhaftigkeit nahezu an die Abstraktion.

Ein Exemplar von den nur wenigen bekannten Abzügen der Auflage befindet sich im Bestand der renommierten Sammlungen des Museum of Modern Art in New York, der Fine Arts Museums of San Francisco sowie der Staatsgalerie Stuttgart.

Linolschnitt auf Papier, 1913. Auflage: einer von wenigen bekannten Abzügen, signiert. Motivgröße/Blattformat 19 x 40,6 cm. Format im Rahmen 43 x 63 cm wie Abbildung.

Über Christian Rohlfs

1849-1938

Der Maler und Grafiker Christian Rohlfs wurde 1849 in Niendorf im ländlichen Holstein im Kreis Segeberg geboren. 1864 stürzte er von einem Baum und erlitt eine schwere Beinverletzung. Der behandelnde Arzt verordnete dem jungen Christian Bettruhe, während der Genesung vertrieb er sich die Zeit mit langen Zeichenübungen. Schnell wurde das malerische Talent des Jungen offensichtlich und von nun an auch gefördert.

Ab 1870 studierte Rohlfs an der renommierten Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar. Bevor er 1901 von Karl Ernst Osthaus zum Direktor einer Malschule des Folkwang Museums in Hagen berufen wurde, arbeitete er als freischaffender Künstler in Weimar.

Das malerische Œuvre von Christian Rohlfs ist geprägt von unterschiedlichsten Tendenzen und Prägungen und war stets im Wandel begriffen. So stand der Künstler in seiner Weimarer Zeit noch in der Tradition eines klassischen Landschaftsmalers, der sich dem Realismus und einer naturalistischen Akademiemalerei verschrieben hatte. Bevor Rohlfs sich dem aufkommenden, aber noch geächteten Expressionismus um 1906 zuwenden sollte, arbeitete er in den Jahren um die Jahrhundertwende in einer an den Impressionismus und Neoimpressionismus orientierten Manier. 1911 trat er der Künstlervereinigung der "Berliner Secession" bei und war ab 1914 Mitglied in der Gruppe der "Freien Secession".

Anlässlich seines 75. Geburtstages wurde Rohlfs mit der Mitgliedschaft der Preußischen Akademie der Künste zu Berlin geehrt.

Der Künstler verstarb im Jahr 1938.

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