Christian Rohlfs:
Bild "Weiße Wolke über dem See" (1936) (Unikat)
Proportionsansicht
Bild "Weiße Wolke über dem See" (1936) (Unikat)
Christian Rohlfs:
Bild "Weiße Wolke über dem See" (1936) (Unikat)

Kurzinfo

Unikat | monogrammiert | datiert | Tempera auf Bütten | gerahmt | Format 88 x 70 cm

Sammlertipp
Bestell-Nr. IN-931809.R1
Bild "Weiße Wolke über dem See" (1936) (Unikat)
Christian Rohlfs: Bild "Weiße Wolke über dem See" (1936)...

Detailbeschreibung

Bild "Weiße Wolke über dem See" (1936) (Unikat)

Das malerische OEuvre von Christian Rohlfs ist geprägt von unterschiedlichsten Tendenzen und Einflüssen und war stets im Wandel begriffen. So steht das hier angebotene Unikat "Weiße Wolke über dem See" von 1936 exemplarisch für die nahezu in die Abstraktion abgleitenden Arbeiten im Schaffen des Künstlers.

Tempera auf Bütten, 1936. Monogrammiert und datiert. Werkverzeichnis Vogt 1958, 36/41.Motivgröße/Blattformat 67 x 48 cm. Format im Rahmen 88 x 70 cm wie Abbildung.

Über Christian Rohlfs

Der Maler und Grafiker Christian Rohlfs wurde 1849 in Niendorf im ländlichen Holstein im Kreis Segeberg geboren. 1864 stürzte er von einem Baum und erlitt eine schwere Beinverletzung. Der behandelnde Arzt verordnete dem jungen Christian Bettruhe, während der Genesung vertrieb er sich die Zeit mit langen Zeichenübungen. Schnell wurde das malerische Talent des Jungen offensichtlich und von nun an auch gefördert. 


Ab 1870 studierte Rohlfs an der renommierten Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar. Bevor er 1901 von Karl Ernst Osthaus zum Direktor einer Malschule des Folkwang Museums in Hagen berufen wurde, arbeitete er als freischaffender Künstler in Weimar.

Das malerische Œuvre von Christian Rohlfs ist geprägt von unterschiedlichsten Tendenzen und Prägungen und war stets im Wandel begriffen. So stand der Künstler in seiner Weimarer Zeit noch in der Tradition eines klassischen Landschaftsmalers, der sich dem Realismus und einer naturalistischen Akademiemalerei verschrieben hatte. Bevor Rohlfs sich dem aufkommenden, aber noch geächteten Expressionismus um 1906 zuwenden sollte, arbeitete er in den Jahren um die Jahrhundertwende in einer an den Impressionismus und Neoimpressionismus orientierten Manier. 1911 trat er der Künstlervereinigung der „Berliner Secession“ bei und war ab 1914 Mitglied in der Gruppe der "Freien Secession".

Anlässlich seines 75. Geburtstages wurde Rohlfs mit der Mitgliedschaft der Preußischen Akademie der Künste zu Berlin geehrt. 

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