Tony Cragg:
Skulptur "Ohne Titel" (2013)

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Tony Cragg:
Skulptur "Ohne Titel" (2013)

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Bestell-Nr. IN-781461

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Limitiert, gesamt 30 Exemplare | nummeriert | signiert | Porzellan | Format 45 x 16 x 15 cm (H x B x T)

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Tony Cragg: Skulptur "Ohne Titel" (2013)

Skulptur aus Porzellan, Platin-Variante, 2013. Auflage: 25 Exemplare + 5 E.A.-Exemplare (hier angeboten), nummeriert und signiert. Höhe 45 cm, Breite 16 cm, Tiefe 15 cm.

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"Einer der bedeutendsten Bildhauer unserer Zeit", nannte ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Mal massiv, mal fragil und leicht wirkend, erschafft Cragg Formen und Figurationen, die nicht nur für sich stehen, sondern den sie umgebenden Raum unmittelbar einbeziehen. Seine Werke sind im öffentlichen Raum und in bedeutenden internationalen Museen wie dem Amsterdamer Stedelijk Museum und der Londoner Tate Gallery zu sehen.

Tony Cragg ist ein Verehrer der Stoffe: "Material ist alles, was wir kennen - alles was in dem Raum ist, auch Dinge wie Emotionen und Intelligenz haben eine materielle Grundlage. Wenn also auch Gedanken und Gefühle eine materielle Grundlage haben, dann kann man erahnen, wie erhaben das Material ist.", so der Künstler in einem Interview.

Ob Holz, Stein, Edelstahl, Fiberglas, Bronze, Kunststoffe, Styropor oder Kevlar - Cragg haucht den Materialien Seele ein, wenn er aus ihnen Skulpturen schafft, deren unbekannte, amorphe Formen gleichermaßen faszinieren und Fragen aufwerfen. Inspiriert ist er dabei immer nur von seinen eigenen Gedanken: "Mein ursprüngliches Interesse am Herstellen von Bildern und Objekten war und ist noch heute das Hervorbringen von Dingen, die weder in der Natur noch in unserer funktionalen Welt existieren, Objekte, die meine Empfindungen gegenüber der Welt und meiner eigenen Existenz spiegeln und zum Ausdruck bringen."

Der Vielfalt an möglichen Formen ist auch Craggs Skulpturenpark in Wuppertal gewidmet, in dem er sowohl eigene Werke wie auch Objekte von Bildhauer-Kollegen ausstellt: "Wir wollen keine schicken Shows, kein konzeptuelles Zeug, keinen dekorativen Showroom, sondern einen Ort für Menschen schaffen, die ein Interesse an Bildhauerei haben, die sich ernsthaft für Formen und ihre Bedeutung interessieren."

Tony Cragg, 1949 in Liverpool geboren, arbeitete zunächst als Biochemiker in einem Forschungslabor und absolvierte später ein Kunststudium an verschiedenen englischen Universitäten. Er hatte zahlreiche Lehraufträge inne, u. a. in Metz, Berlin und Düsseldorf, wo er an der dortigen Kunstakademie auch Rektor war. Cragg ist Mitglied an der Royal Academy of Arts, London und der Akademie der Künste, Berlin, er wurde in den Stand eines Commander of the British Empire erhoben und ist Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse. Neben dem Turner Prize erhielt er auch den Praemium Imperiale.

Tony Cragg lebt und arbeitet seit 1977 in Wuppertal.

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Keramisches Erzeugnis aus Kaolin, Quarz und Feldspat.

Porzellan wird durch Drehen oder Pressen geformt. Figürliche Darstellungen werden gegossen. Komplizierte Formen müssen in Teilen gegossen und anschließend ‚angarniert' werden. Nach dem Formen werden die Stücke getrocknet, bei etwa 900°C ‚verglüht'. Danach wird die Glasur aufgebracht, die bei Temperaturen zwischen 1.240°C und 1.445°C eingebrannt wird. Bei den bedeutenden Manufakturen wird das Porzellan von Hand bemalt, wobei jede Farbe einzeln und unter Einhaltung enger Temperaturtoleranzen eingebrannt werden muss.

Erfunden wurde das Porzellan in China und gelangte seit dem 16. Jahrhundert in Europa zu größerer Verbreitung. 1710 wurde dann als erste europäische Porzellanmanufaktur die von Meißen gegründet.

Weitere berühmte europäische Porzellanmanufakturen sind u.a. Fürstenberg, Höchst, Schwarzburger Werkstätten, Lladró, Nymphenburg, KPM, Augarten, Sèvres, Limoges, Royal Kopenhagen, Worcester. Zur Kennzeichnung der Herkunft dienen die Porzellanmarken, mit denen die einzelnen Manufakturen ihr Produkte versehen.

Weiterführende Links:
Lladró
Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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