Man Ray:
Skulptur "Cadeau" (1974), Bronze

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Skulptur "Cadeau" (1974), Bronze

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Limitiert, 5.000 Exemplare | nummeriert | signiert | Bronze | Format 34 x 17 x 18 cm (H x B x T)

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Man Ray: Skulptur "Cadeau" (1974), Bronze

Das mit Nägeln gespickte Bügeleisen des amerikanischen Künstlers Man Ray ist eine Ikone des Surrealismus. Er schuf die erste Version von "Cadeau" als humorvolles Geschenk für den Komponisten Erik Satie. "Man kann damit ein Kleid in Fetzen reißen", sagte der Künstler selbst über sein Objekt, das für seine ursprüngliche Funktion unbrauchbar geworden ist, nun aber neuen Assoziationen Platz macht und so zum Kunstwerk wird.

Skulptur-Edition in Bronze, 1974. Auflage: 5.000 Exemplare, nummeriert und signiert. Höhe: 34 cm, Breite: 17 cm, Tiefe: 18 cm.

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1890-1976

Man Ray wurde als Emanuel Radinsky, Sohn eines aus Russland emigrierten jüdischen Schneiders, geboren. Schon mit 5 Jahren begann er zu malen, mit 25 Jahren hatte er seine erste Einzelausstellung. Zusammen mit Marcel Duchamp begründete Man Ray die New Yorker Dada-Bewegung. 1921 ging er nach Paris. Als sich 1924 aus dem Dadaismus heraus der Surrealismus entwickelte, gehörte Man Ray auch zu dessen Mitbegründern und nahm an der Ausstellung der Surrealisten teil.

Er war Begründer der modernen Fotografie, Maler und Skulpteur, drehte Avantgardefilme und kreierte Collagen, Drucke, Zeichnungen und lyrische Werke. 1961 wurde er auf der Biennale von Venedig mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

Charakteristisch für sein Werk ist das Irrationale und das Inkongruente, das auch das Erotische und Skandalträchtige aufs Korn nimmt. "Das Streben nach Freiheit und das Streben nach Vergnügen - damit ist alles über meine Kunst gesagt".

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Richtungen der zeitgenössischen Kunst, in denen Gegenstände selbst ausgestellt und zur künstlerischen Gestaltung herangezogen werden.

Objektkunst war ein Ausdrucksmittel des Kubismus, des Dadaismus und des Surrealismus und hat im Laufe ihrer Entwicklung bis heute verschiedene Darstellungstechniken hervorgebracht.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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Eine in ganz Europa und Amerika wirkende Richtung in der modernen Kunst. Sie sucht im Anschluss an die Psychoanalyse Sigmund Freuds die eigentliche Wirklichkeit im Unterbewussten. Der Surrealismus verwertet Traum- und Rauscherlebnisse sowie hypnotische Zustände als Quelle künstlerischer Eingebung.

Zu den bedeutendsten Malern und Bildhauern des Surrealismus gehören Max Ernst, Salvador Dalí, Giorgio de Chirico, Yves Tanguy, Joan Miró, René Magritte.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser' Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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