Günther Uecker:
Bild "Hommage à Fontana" (1974)

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Bild "Hommage à Fontana" (1974)

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Limitiert, 150 Exemplare | nummeriert | datiert | signiert | Prägedruck auf Velin | gerahmt | Format 76 x 56 cm

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Günther Uecker: Bild "Hommage à Fontana" (1974)

Seit Beginn der 1960er-Jahre schafft Günther Uecker mit Prägedrucken druckgrafische Varianten seiner berühmten Nagelreliefs. Hierfür lässt sich Uecker besonders reißfestes und schweres Büttenpapier nach seinen Maßvorgaben individuell schöpfen. Dieses wird noch in feuchtem Zustand auf den mit eingeschlagenen Nägeln versehenen Druckstock gepresst, wodurch das papierene Relief entsteht.

In seiner Huldigung an den italienischen Avantgardisten Lucio Fontana (1899-1968) nagelte Uecker die Form des Daumenabdrucks, mit dem Fontana gelegentlich signierte, in eine ovale Fläche und bezieht sich damit auf eine Bildserie, in der Fontana eiförmig zugeschnittene Leinwände vielfach durchstochen hatte.

Original-Prägedruck, 1974. Auflage: 150 Exemplare auf Velin, nummeriert, datiert und handsigniert. Blattformat 69,8 x 49,8 cm. Format im Rahmen 76 x 56 cm wie Abbildung.

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Günther Uecker, geboren 1930 in Wendorf/Mecklenburg, ist ein deutscher Maler und Objektkünstler mit internationalem Renommee. Bekannt wurde er vor allem mit seinen reliefartigen Nagelbildern.

Bereits im Jahr 1957 schuf Uecker seine Nagelbilder auf weißem Untergrund, die fortan für seine Kunst charakteristisch werden sollten. Die Nägel ordnete er dabei in symmetrischen Formationen auf Platten und Bretter. Die Nagelreliefs erzielen eine dynamische Wirkung durch die Richtungsanordnung der Nägel und das Wechselspiel mit Licht und Schatten. Durch den weißen Untergrund rufen die Nägel eine entmaterialisierende Wirkung hervor.

Von 1976 bis 1995 unterrichtet Uecker als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1999 gestaltet er den Andachtsraum im neuen Reichstagsgebäude in Berlin. Bedeutende Auszeichnungen und Ausstellungen in großen Museen und Sammlungen in der ganzen Welt wie zum Beispiel im Museum of Modern Art, New York, würdigen sein Werk. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen richtete dem Mitbegründer der legendären Künstlergruppe ZERO im Jahr 2015 eine große Ausstellung aus, die den Blick auf die verschiedenen Facetten des umfangreichen Werkes von Uecker richtete.

Preise und Auszeichungen: U. a. erster Preis der 4. Biennale San Marino für ZERO und Gruppe N (1963), Preis der Jungen Biennale in Paris (1964), Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen (1964), Kritikerpreis der Biennale São Paulo (1971), Kaiserring der Stadt Goslar (1983), Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland (1985), Mitglied des Ordens Pour le mérite (2000), NRW-Staatspreis (2015).

Sein Gesamtwerk umfasst neben Objektkunst die Malerei, Installationen, Bühnenbilder und Filme.

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