Günther Uecker:
Wandobjekt "Nagelfeld" (2003), Porzellan

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Günther Uecker:
Wandobjekt "Nagelfeld" (2003), Porzellan

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Bestell-Nr. IN-821817

Kurzinfo

Limitiert, 49 Exemplare | nummeriert | signiert | Porzellan | Nägel | Format 50 x 50 x 10 cm (H x B x T)

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Günther Uecker: Wandobjekt "Nagelfeld" (2003), Porzellan

Ob spiralförmig, als Nageltanz choreografiert oder als Feld angeordnet: Nagelreliefs haben Günther Uecker weltberühmt gemacht. Seit Ende der 1950er-Jahre sind Nägel sein Hauptgestaltungsmittel, mit dem er universal lesbare Kunstwerke schafft. In den vergangenen zwei Jahren sind die Preise für Ueckers international stark nachgefragten Arbeiten geradezu explodiert.

Das vorliegende "Nagelfeld" aus dem Jahr 2003 entstammt einer Edition von 49 Exemplaren, die der Künstler für Rosenthal schuf. Es besteht aus eintausend, auf einer quadratischen Porzellanplatte angeordneten Nägeln, die mit matt-weißem Porzellan überzogen sind, was dem Objekt eine besonders edle Anmutung verleiht. Je nach Lichteinfall entfaltet das Werk eine andere Wirkung.

Porzellan und Nägel, realisiert von Rosenthal, 2003. Auflage: 49 Exemplare auf Porzellanplatte, nummeriert und handsigniert. Höhe 50 cm, Breite 50 cm, Tiefe 10 cm.

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Günther UeckerGünther Uecker, geboren 1930 in Wendorf/Mecklenburg, ist ein deutscher Maler und Objektkünstler mit internationalem Renommee. Bekannt wurde er vor allem mit seinen reliefartigen Nagelbildern.

Bereits im Jahr 1957 schuf Uecker seine Nagelbilder auf weißem Untergrund, die fortan für seine Kunst charakteristisch werden sollten. Die Nägel ordnete er dabei in symmetrischen Formationen auf Platten und Bretter. Die Nagelreliefs erzielen eine dynamische Wirkung durch die Richtungsanordnung der Nägel und das Wechselspiel mit Licht und Schatten. Durch den weißen Untergrund rufen die Nägel eine entmaterialisierende Wirkung hervor.

Von 1976 bis 1995 unterrichtet Uecker als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1999 gestaltet er den Andachtsraum im neuen Reichstagsgebäude in Berlin. Bedeutende Auszeichnungen und Ausstellungen in großen Museen und Sammlungen in der ganzen Welt wie zum Beispiel im Museum of Modern Art, New York, würdigen sein Werk. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen richtete dem Mitbegründer der legendären Künstlergruppe ZERO im Jahr 2015 eine große Ausstellung aus, die den Blick auf die verschiedenen Facetten des umfangreichen Werkes von Uecker richtete.

Preise und Auszeichungen: U. a. erster Preis der 4. Biennale San Marino für ZERO und Gruppe N (1963), Preis der Jungen Biennale in Paris (1964), Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen (1964), Kritikerpreis der Biennale São Paulo (1971), Kaiserring der Stadt Goslar (1983), Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland (1985), Mitglied des Ordens Pour le mérite (2000), NRW-Staatspreis (2015).

Sein Gesamtwerk umfasst neben Objektkunst die Malerei, Installationen, Bühnenbilder und Filme.

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Keramisches Erzeugnis aus Kaolin, Quarz und Feldspat.

Porzellan wird durch Drehen oder Pressen geformt. Figürliche Darstellungen werden gegossen. Komplizierte Formen müssen in Teilen gegossen und anschließend ‚angarniert' werden. Nach dem Formen werden die Stücke getrocknet, bei etwa 900°C ‚verglüht'. Danach wird die Glasur aufgebracht, die bei Temperaturen zwischen 1.240°C und 1.445°C eingebrannt wird. Bei den bedeutenden Manufakturen wird das Porzellan von Hand bemalt, wobei jede Farbe einzeln und unter Einhaltung enger Temperaturtoleranzen eingebrannt werden muss.

Erfunden wurde das Porzellan in China und gelangte seit dem 16. Jahrhundert in Europa zu größerer Verbreitung. 1710 wurde dann als erste europäische Porzellanmanufaktur die von Meißen gegründet.

Weitere berühmte europäische Porzellanmanufakturen sind u.a. Fürstenberg, Höchst, Schwarzburger Werkstätten, Lladró, Nymphenburg, KPM, Augarten, Sèvres, Limoges, Royal Kopenhagen, Worcester. Zur Kennzeichnung der Herkunft dienen die Porzellanmarken, mit denen die einzelnen Manufakturen ihr Produkte versehen.

Weiterführende Links:
Lladró
Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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