Bernhard Heisig:
Bild "Der verbrauchte Ikarus" (1996) (Unikat)

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Bernhard Heisig:
Bild "Der verbrauchte Ikarus" (1996) (Unikat)

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Bestell-Nr. IN-857015.R1

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Unikat | signiert | Öl auf Leinwand | gerahmt | Format 210 x 200 cm

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Bernhard Heisig: Bild "Der verbrauchte Ikarus" (1996) (Unikat)

Öl auf Leinwand, 1996. Signiert. Format im Rahmen 210 x 200 cm wie Abbildung.

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1925-2011

Porträt des Künstlers Bernhard Heisig"Bernhard Heisig gehörte zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit, nicht nur der unmittelbaren Gegenwart, sondern des Jahrhunderts überhaupt." (Prof. E. Roters)

Bernhard Heisig, am 31. März 1925 in Breslau geboren, war eine der großen und prägnanten Persönlichkeiten für die Entwicklung der Kunst in der DDR - einflussreich und unbequem, gefeiert und so eigenständig, dass sein Werk heute einen bedeutsamen Platz in der Kunstgeschichte Deutschlands und der Welt einnimmt. Er gehörte zu den Gründervätern der Leipziger Schule, wo er von 1961-1990 lehrte.

"Die Wut der Bilder" war die Ausstellung Bernhard Heisigs überschrieben, mit der im Jahr 2005 drei deutsche Museen den Künstler zu seinem 80. Geburtstag ehrten. Das Museum der bildenden Künste Leipzig, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf sowie die Staatlichen Museen Berlin zeigten mit diesem umfassenden Überblick über sein Schaffen ein Lebenswerk, das sich einfachen Erklärungsmustern entzieht.

Eine Ausstellung in der Nationalgalerie Berlin stellte Bernhard Heisig auf die Ebene von Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff. Der Künstler selbst bekannte sich zu Dix und Beckmann. Wie diese malte er aus der gleichen inneren Motivation: Melancholie und Grazie und eine ungeheure Intensität, die ins Visionäre geht. Dabei war der Künstler bekannt dafür, seine Bilder immer wieder zu überarbeiten und zu verändern. Der Künstler: "Es macht nur Spaß zu malen, wenn man das Letzte aus sich herausholt. Ohne Streit macht es keinen Spaß."

1986 porträtierte Heisig den früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt - für die Galerie mit den Porträts der ehemaligen Bundeskanzler im Bundeskanzleramt. Auch Heisigs Panoramabild "Zeit und Leben" ist im Deutschen Bundestag ausgestellt.

2010 wurde der renommierte Maler für sein Lebenswerk mit dem "Kunstpreis des Brandenburgischen Ministerpräsidenten" geehrt. Er habe "ein Werk geschaffen, das weit über den Tag hinaus wirkt".

Bernhard Heisig verstarb im Juni 2011 im Alter von 86 Jahren.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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