Stephan Marienfeld:
Skulptur "Bondage (rund)" (2018)

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Stephan Marienfeld:
Skulptur "Bondage (rund)" (2018)

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Limitiert, 7 Exemplare | nummeriert | signiert | Bronze und Seil | Ø 42 cm

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Stephan Marienfeld: Skulptur "Bondage (rund)" (2018)

Die Bondage-Arbeiten von Stephan Marienfeld lassen den Eindruck entstehen, als wolle die Form zwischen dem straff gespannten Seil hervor dringen, von dem sie aber gerade daran gehindert wird. Dieses Gegeneinander bietet sowohl erotische Konnotationen als auch Assoziationen von Phänomenen in der Natur. Der Schüler und langzeitige Assistent von Tony Cragg nutze für seine Skulpturen zunächst einen Luftballon, den er mit einem Seil abband, anschließend abgeformt, goss er sie in Beton und Porzellan, um die Objekte erneut mit einem Seil zu binden - Entstanden ist eine neue, hybride Form.

Skulptur aus Bronze, schwarz patiniert, mit Seil umwickelt, 2018. Auflage: 7 Exemplare, nummeriert und handsigniert. Durchmesser 42 cm.

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Stephan Marienfeld (*1966) ist ausgebildeter Steinbildhauer. Er war Schüler und lange Zeit Assistent von Tony Cragg.

Das Werk von Marienfeld steht mit seiner Vielzahl von Skulpturen in der Tradition des Figurativen. In unverwechselbarer Ästhetik schafft er abstrahierte Körper aus Materialien wie Polyester, Lack und Aluminium, die einen eigenen Charakter zu besitzen scheinen.

Ausgezeichnet mit zahlreichen Kunstpreisen, befinden sich viele seiner Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen.

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Keramisches Erzeugnis aus Kaolin, Quarz und Feldspat.

Porzellan wird durch Drehen oder Pressen geformt. Figürliche Darstellungen werden gegossen. Komplizierte Formen müssen in Teilen gegossen und anschließend ‚angarniert' werden. Nach dem Formen werden die Stücke getrocknet, bei etwa 900°C ‚verglüht'. Danach wird die Glasur aufgebracht, die bei Temperaturen zwischen 1.240°C und 1.445°C eingebrannt wird. Bei den bedeutenden Manufakturen wird das Porzellan von Hand bemalt, wobei jede Farbe einzeln und unter Einhaltung enger Temperaturtoleranzen eingebrannt werden muss.

Erfunden wurde das Porzellan in China und gelangte seit dem 16. Jahrhundert in Europa zu größerer Verbreitung. 1710 wurde dann als erste europäische Porzellanmanufaktur die von Meißen gegründet.

Weitere berühmte europäische Porzellanmanufakturen sind u.a. Fürstenberg, Höchst, Schwarzburger Werkstätten, Lladró, Nymphenburg, KPM, Augarten, Sèvres, Limoges, Royal Kopenhagen, Worcester. Zur Kennzeichnung der Herkunft dienen die Porzellanmarken, mit denen die einzelnen Manufakturen ihr Produkte versehen.

Weiterführende Links:
Lladró
Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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