Alex Katz:
Bild "Vivien with Flowers" (2001) (Unikat)

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Alex Katz:
Bild "Vivien with Flowers" (2001) (Unikat)

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Bestell-Nr. IN-877641.R1

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Unikat | signiert | Kohle und Rötelstift auf Papier | gerahmt | Format 99,4 x 175,4 cm

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Alex Katz: Bild "Vivien with Flowers" (2001) (Unikat)

Die vorliegende Zeichnung "Vivien with Flowers" ist eine Skizze für ein gleichnamiges Gemälde und zeigt vermutlich seine Schwiegertochter Vivien Bittencourt, eine in Brasilien geborene Filmemacherin und Fotografin, die Katz häufig porträtierte. Über die Frau seines Sohnes Vincent sagte er einmal, dass sie Adas Rolle als Hauptsujet übernommen habe. "In Brasilien wird sie als attraktiv angesehen, aber in New York ist sie Dynamit!", so der Künstler weiter.

Legte Katz in den 1950er-Jahren noch Wert darauf, seine Bilder direkt auf die Leinwand zu malen, begann er erst gegen Ende der 1960er-Jahre, seine Motive zu skizzieren, vor allem, um in der finalen Ausführung auf Leinwand oder Aluminium ein größeres Format erreichen zu können.

Diese Studie in Kohle und Rötelstift auf Karton ist ein einzigartiges Zeugnis von Katz' künstlerischem Arbeitsprozess und war 2004/05 Teil der Ausstellung "Alex Katz' Kartons und Gemälde" der Albertina in Wien.

Kohle und Rötelstift auf Papier, 2001. Handsigniert. Motivgröße/Blattformat 92 x 168 cm. Format im Rahmen 99,4 x 175,4 cm wie Abbildung.

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Alex Katz (*1927 in New York) gilt als einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. Seine großformatigen Bilder kennzeichnen sich durch ihre simplifizierte, farbintensive Manier, die der Künstler bereits in den 50er Jahren entgegen dem vorherrschenden Abstrakten Expressionismus entwickelte. Sie stehen heute quasi synonym für sein Werk.

Bedeutende Motive in seinem Œuvre sind die Blumen. Die intensive Auseinandersetzung mit vereinfachter Form, Lichtreflexion und Farbkomposition ist Hauptanliegen des Künstlers, vielmehr als spezifischen Aussagen.

Alex Katz wurde für sein Werk mehrfach geehrt und seine Arbeiten sind in zahlreichen renommierten Sammlungen vertreten, darunter die Sammlung des MoMA und des Whitney Museums in New York, der Tate Britain in London sowie der Sammlung des Museums Brandhorst in München.

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In den frühen 1950er Jahren ging ein Ruck durch die Kulturszene. Junge Künstler aus den USA und England brachen - völlig unabhängig voneinander - mit allen Traditionen des Kunstschaffens und verhalfen der Moderne zu einer neuen Kunstrichtung.

In den USA waren es Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Tom Wesselmann und James Rosenquist, die sich die Welt der Werbung und Comics, im Starkult und in der anonymen Großstadtkultur ihre Themen suchten. Mit greller Farbgebung Überdimensionierung und manipulierender Tiefenperspektive schufen sie neue provozierende Werke, die den Geist der Zeit atmeten. Richard Hamilton und Eduardo Paolozzi wurden durch die berühmte Ausstellung ‚This is Tomorrow' in der Londoner White Chapel Art Gallery zu den Wegbereitern des Pop-Art in England. Ihnen folgten in den 1960er Jahren David Hockney, Allan Jones, Peter Phillips und Derek Boshier nach.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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