Günther Uecker:
Mappe "Graphein - Motiv 55" (2002)

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Günther Uecker:
Mappe "Graphein - Motiv 55" (2002)

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Limitiert, 120 Exemplare | nummeriert | signiert | datiert | Prägedruck auf Bütten | gerahmt | Format 92 x 71 cm

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Günther Uecker: Mappe "Graphein - Motiv 55" (2002)

Original-Prägedruck, 2002. Einzelblatt aus dem 42-teiligen bibliophilen Buchobjekt, bestehend aus 12 Prägedrucken auf Eskulan-Bütten, sowie den damit korrespondierenden Lithografien und begleitenden Texten. Einband mit Prägedruck und Lederrücken. Auflage: 120 Exemplare auf Bütten, nummeriert, datiert und signiert. Werkverzeichnis: L0203. Motivgröße/Blattformat 70 x 50 cm. Format im Rahmen 92 x 71 cm wie Abbildung.

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Günther Uecker, geboren 1930 in Wendorf/Mecklenburg, ist ein deutscher Maler und Objektkünstler mit internationalem Renommee. Bekannt wurde er vor allem mit seinen reliefartigen Nagelbildern.

Bereits im Jahr 1957 schuf Uecker seine Nagelbilder auf weißem Untergrund, die fortan für seine Kunst charakteristisch werden sollten. Die Nägel ordnete er dabei in symmetrischen Formationen auf Platten und Bretter. Die Nagelreliefs erzielen eine dynamische Wirkung durch die Richtungsanordnung der Nägel und das Wechselspiel mit Licht und Schatten. Durch den weißen Untergrund rufen die Nägel eine entmaterialisierende Wirkung hervor.

Von 1976 bis 1995 unterrichtet Uecker als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1999 gestaltet er den Andachtsraum im neuen Reichstagsgebäude in Berlin. Bedeutende Auszeichnungen und Ausstellungen in großen Museen und Sammlungen in der ganzen Welt wie zum Beispiel im Museum of Modern Art, New York, würdigen sein Werk. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen richtete dem Mitbegründer der legendären Künstlergruppe ZERO im Jahr 2015 eine große Ausstellung aus, die den Blick auf die verschiedenen Facetten des umfangreichen Werkes von Uecker richtete.

Preise und Auszeichungen: U. a. erster Preis der 4. Biennale San Marino für ZERO und Gruppe N (1963), Preis der Jungen Biennale in Paris (1964), Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen (1964), Kritikerpreis der Biennale São Paulo (1971), Kaiserring der Stadt Goslar (1983), Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland (1985), Mitglied des Ordens Pour le mérite (2000), NRW-Staatspreis (2015).

Sein Gesamtwerk umfasst neben Objektkunst die Malerei, Installationen, Bühnenbilder und Filme.

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Bezeichnung für die von der gegenständlichen Darstellung losgelöste Malerei und Plastik, die sich ab etwa 1910 in immer neuen Stilvariationen über die ganze westliche und Teile der östlichen Welt verbreitete. Als Begründer der abstrakten Kunst gilt der 1866 geborene russische Maler Wassily Kandinsky. Weitere bedeutende Künstler der abstrakten Kunst sind K.S. Malewitsch, Piet Mondrian u.a.

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