Christo:
Bild "Mastaba of Abu Dhabi II" (2006)

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Bild "Mastaba of Abu Dhabi II" (2006)

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Limitiert, 100 Exemplare | signiert | Lithografie | ungerahmt | Format 40 x 50 cm

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Christo: Bild "Mastaba of Abu Dhabi II" (2006)

2018 war im Londoner Hyde Park das neueste Projekt von Christo zu sehen, eine ca. 20 Meter hohe, schwimmende Skulptur im Serpentine-See.
Die Skulptur entsprach ihrer Form nach einer Mastaba, einer altägyptischen architektonischen Baukörperform. Für Christos Mastaba wurden 7.506 Ölfässer verwendet, die horizontal aufeinander geschichtet wurden; die Basis bildete eine schwimmende Plattform. Die Fässer wurden eigenes für die Skulptur angefertigt und bemalt, in Rot, Weiß, Blau und Lila.

Eine Mastaba plante Christo schon seit 1977, damals noch mit seiner Frau Jeanne-Claude. 410.000 bunte Ölfässer sollten bei der Installation "Abu Dhabi Mastaba. Project for United Arab Emirates" in Form einer Pyramide in der Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate bei Abu Dhabi stehen. In London war eine kleine Version dieses Konzepts zu sehen.

Wir bieten Ihnen ein exklusives Exemplare der Edition zum "Abu Dhabi Mastaba" Projekt an.

Grain-Lithografie, 2006. Auflage: 100 Exemplare, handsigniert. Ungerahmt. Motivgröße/Blattformat 40 x 50 cm.

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Weltruhm erlangte Christo mit seinen außergewöhnlichen Verhüllungen in gigantischen Dimensionen.

Geboren wurde er am 13. Juni 1935 als Christo Vladimirov Javacheff in Gabrovo (Bulgarien) als Sohn einer Industriellenfamilie. Von 1953-56 studierte er an der Akademie der Künste in Sofia und ging 1956 nach Prag. Im darauffolgenden Jahr besuchte Christo die Kunstakademie in Wien. 1958 ging er nach Paris wo seine ersten Pakete und "Verhüllte Objekte" entstanden.

Seit 1961 machen Christo und seine Ehefrau Jeanne-Claude (verstorben 2009) mit ihren spektakulären Verhüllungsprojekten auf der ganzen Welt Furore. Vor allem das seit 1971 geplante Projekt "Wrapped Reichstag" wurde 1995 zum Kunstereignis.

Für das Jahr 2005 wurde z.B. das Projekt "The Gates, Project For Central Park, New York City" vorbereitet:
Auf einer Länge von 23 Meilen wurden mit 7532 Toren, jedes 4,87 m hoch und bis zu 5,48 m breit, die Parkwege im Central Park überbrückt. Freihängende, orangefarbene Gewebebahnen schwebten vom horizontalen Ende der Stahltore herab bis auf 2,13 m über den Boden. Ein wallendes, wogendes unvergleichliches Schauspiel. Nach 16 Tagen war alles vorbei. Es bleibt die Erinnerung an eine verlorene Landschaft.

Christo lehnt Sponsorengelder aus öffentlicher oder privater Hand strikt ab und besteht darauf, dass die Projekte nur zeitlich eng begrenzt verwirklicht werden. Das führt zu einem außergewöhnlichen Konzept: Erst der Verkauf von Planskizzen, Modellen und Zeichnungen ermöglicht die Umsetzung, und nur sie dokumentieren es schließlich. Ein Christo ist daher Kunstwerk aus eigenem Recht, aber auch Baustein eines größeren - und nicht zuletzt Zeugnis des kreativen Schaffensprozesses.

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