Henri Matisse:
Bild "Figur (Akt mit Halskette)" (1929)

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Henri Matisse:
Bild "Figur (Akt mit Halskette)" (1929)

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Bestell-Nr. IN-884664.R1

Kurzinfo

Limitiert, 15 Exemplare | nummeriert | signiert | Radierung und Aquatinta | gerahmt | Format 40 x 34,5 cm

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Henri Matisse: Bild "Figur (Akt mit Halskette)" (1929)

Weitaus weniger bekannt als seine farbflächige Malerei ist Henri Matisses brillantes, schwarz-weißes grafisches OEuvre. Das mag mitunter daran liegen, dass der Künstler vergleichsweise wenige druckgrafische Werke schuf, deren Auflagenhöhe zudem sehr klein war. Dieser Umstand führt dazu, dass grafische Blätter von Matisse heute bei Sammlern sehr begehrt sind. Technisch konzentrierte Matisse sich als Druckgrafiker auf Lithografie, Aquatinta und Radierung.

Motivisch interessierte den Maler vor allem der weibliche Akt. Sein wichtigstes gestalterisches Mittel dabei war die Linie, die laut Matisse, die direkte Umsetzung seiner Empfindung und ihr reinster Ausdruck ist. Mit wenigen Linien umschreibt Matisse präzise den nackten weiblichen Körper. Das Modell posiert liegend mit angewinkelten und elegant überkreuzten Beinen, die Arme einer orientalischen Tänzerin gleich choreografiert, blickt sie den Betrachter an, so dass man das Gefühl bekommt, selbst im Atelier anwesend gewesen zu sein. Das vorliegende Blatt steht im Kontext von Matisses Beschäftigung mit dem Motiv der Haremsdame. Beeinflusst durch Reisen nach Marokko und durch Ingres' berühmtes Gemälde "La Grande Odalisque" entstanden in den 1920er-Jahren eine Reihe von liegenden weiblichen Akten.

Original-Radierung und Aquatinta, 1929. Auflage: 15 Exemplare, nummeriert und handsigniert. Motivgröße/Blattformat 26 x 19 cm. Format im Rahmen 40 x 34,5 cm wie Abbildung.

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1869-1954

Henri MatisseDer Mitbegründer des Fauvismus gilt heute als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts.

Silvester 1869 in Le Cateau-Cambrésis geboren, erkannte er erst spät sein künstlerisches Talent. Nach seinem Jurastudium fand Matisse eine Anstellung in einer Anwaltskanzlei. Erst durch eine Blinddarmoperation, die ihn zwang das Bett zu hüten, bekam er Zugang zur Malerei, da seine Mutter ihm zum Zeitvertreib einen Malkasten schenkte. So wandte er sich von der Juristerei ab, und begann in Gustave Moreaus freier Malklasse zu studieren.

Anfänglich orientierte er sich an den Impressionisten und beschäftigte sich mit Cézanne. Über den Pointillismus, den er durch Paul Signac kennen lernte, gelangte er schließlich zu einem flächigeren Pinselduktus und kräftigen Farben. Die folgenreiche Skandalausstellung von 1905 im Salon d’Automne in Paris, die Matisse zusammen mit Derain, Vlaminck u.a. bestritt, brachte diesen "wilden Tieren“ den Namen "Fauves" ein.
In der Folge verzichtete Matisse zunehmend auf Raumillusion und konzentrierte sich besonders auf die Primärfarben und Schwarz. Ornamentale Muster reflektieren seine Erfahrungen mit islamischer Kunst, die er auf seinen Marokkoreisen 1911/12 sammeln konnte.
Bewegung und Musik sind die Themen die ihn immer wieder faszinierten. So gehört das Gemälde "Der Tanz“ von 1909/10 sowie das gleichnamige Wandbild von 1930-33 zu seinen bedeutendsten Hauptwerken.
In den 30er Jahren fand Matisse zu seinen "papiers découpés“, eine Art Scherenschnitt, die seine späteren Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner vorbereiteten.
Noch vor seinem Tod am 3.11.1954 konnte er sein Spätwerk, die Ausgestaltung der Kapelle Notre Dame du Rosaire in Vence, beenden.

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Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.

Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.

Weiterführende Links:
Heliogravüre
Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie

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