Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Blumenstillleben" (1950er-Jahre) (Unikat)

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Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Blumenstillleben" (1950er-Jahre) (Unikat)

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Kurzinfo

Unikat | signiert | bezeichnet | Mischtechnik auf Karton | gerahmt | Format 72 x 92 cm

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Karl Schmidt-Rottluff: Bild "Blumenstillleben" (1950er-Jahre) (Unikat)

Besonders die Stillleben und Naturdarstellungen Karl Schmidt-Rottluffs zeichnen sich durch ein sattes Kolorit aus, dessen Farbflächen mit kräftigen Umrisslinien und, partiell auch Binnenzeichnungen eingefangen, lebendig gemacht werden.

Das Interesse an der Visualisierung von klassischen Themen wie dem des Blumenstilllebens hat den Künstler immer wieder zu bemerkenswerten Kompositionen geführt. Dieses Unikat einer üppig-rankenden Clematis ist dafür ein wunderbares Beispiel.

Farbkreide und Tuschpinsel auf weißem Karton, 1950er-Jahre. Unten rechts mit Feder signiert. Rückseitig unten links mit Bleistift mit der Werknummer bezeichnet: 68/48. Das Werk ist registriert im Archiv der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin. Motivgröße/Blattformat 50,5 x 70 cm. Format im Rahmen 72 x 92 cm wie Abbildung.

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1884-1976

Er liebte die Abgeschiedenheit der Natur, die Landschaften von Nord- und Ostsee, die zum Schaffensort und Motiv von Karl Schmidt-Rottluffs Werken wurden. Neben Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner war er Mitbegründer der 1905 entstandenen Künstlervereinigung "Die Brücke". Zeitgleich änderte er seinen Namen durch die Ergänzung seines Geburtsorts Rottluff.

Mit dem Umzug 1911 nach Berlin prägen futuristische, kubistische und afrikanische Einflüsse sein Werk. Der Künstler litt unter der Diffamierung seiner Kunst durch die Nationalsozialisten, die ihm 1936 ein Ausstellungsverbot aussprachen, auf das fünf Jahre später ein Malverbot folgt. Verzweifelt kehrt Schmidt-Rottluff in seine Heimatstadt zurück und nimmt Ende der 1940er Jahre eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin an, durch die er zur Arbeit an großformatigen Aquarellen findet, die charakteristisch für ihn wurden.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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