Karl Otto Götz:
Bild "4 Variationen mit einem Schema IV" (1971) (Unikat)

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Bild "4 Variationen mit einem Schema IV" (1971) (Unikat)

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Kurzinfo

Unikat | signiert | datiert | bezeichnet | Gouache auf Papier | gerahmt | Format 83,5 x 68 cm

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Karl Otto Götz: Bild "4 Variationen mit einem Schema IV" (1971) (Unikat)

Gouache auf Papier, 1971. Handsigniert, verso datiert und bezeichnet. Motivgröße/Blattformat 65 x 50 cm. Format im Rahmen 83,5 x 68 cm wie Abbildung.

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1914-2017

Karl Otto Götz zählt zu den prominentesten Malern des Informel. Mit seinen Gemälden, Zeichnungen und Grafiken, die der Écriture automatique der Surrealisten nahestehen, erwies er sich als Meister der informellen Kunst.

Schwarz, Weiß und Grau prägen das Werk von K. O. Götz, ebenso die Themen Kontrast, Bewegung und Struktur. Die abstrakten Kompositionen setzte er mit breitem Pinsel, schnellen Bewegungen, verwischte sie mit einer Rakel und verband die Ebenen mit einem weiteren Pinsel neu.

Doris Schmidt schrieb 1957 in der FAZ: "Das Spontane wird in seiner Bedeutung des zeitlichen Ablaufs des Bildes am stärksten bei K. O. Götz sichtbar, der Vorgang des Malens bis an die Grenze des zeitlich Messbaren getrieben."

Die Schüler von Karl Otto Götz sind unfassbar erfolgreich: Gotthard Graubner, Sigmar Polke und vor allem Gerhard Richter. Nur ihr Lehrer K. O. Götz war lange kaum sichtbar.

Götz, der im Jahr 2014 seinen 100. Geburtstag feierte, erfährt derzeit eine rasant wachsende Wertschätzung durch Medien, Markt und Museen. Zuletzt ehrten ihn die Neue Nationalgalerie in Berlin und das Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Bonn mit einer umfassenden Retrospektive.

Die Werke von Karl Otto Götz sind bei internationalen Ausstellungen sehr gefragt, weil sie bis ins Spätwerk außergewöhnlich modern, zugleich avantgardistisch sind und die Farben zu explodieren scheinen.

Karl-Otto Götz verstarb 2017 im Alter von 103 Jahren.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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Bezeichnung für die von der gegenständlichen Darstellung losgelöste Malerei und Plastik, die sich ab etwa 1910 in immer neuen Stilvariationen über die ganze westliche und Teile der östlichen Welt verbreitete. Als Begründer der abstrakten Kunst gilt der 1866 geborene russische Maler Wassily Kandinsky. Weitere bedeutende Künstler der abstrakten Kunst sind K.S. Malewitsch, Piet Mondrian u.a.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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