Paul Klee:
Bild "Seiltänzer" (1925) - aus Kunst der Gegenwart

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Paul Klee:
Bild "Seiltänzer" (1925) - aus Kunst der Gegenwart

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Bestell-Nr. IN-889851.R1

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Limitiert, 220 Exemplare | signiert | Farblithografie auf Papier | gerahmt | Format 75 x 57 cm

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Paul Klee: Bild "Seiltänzer" (1925) - aus Kunst der Gegenwart

In Paul Klees OEuvre sind Ausgewogenheit und Balance ein wichtiger Aspekt, der ihn auch im vorliegenden Blatt beschäftigte. Einige seiner Werke stellen Seiltänzer dar, und in mehreren Vorlesungen, die Klee als Meister am Bauhaus (1921-1931) hielt, befasste er sich mit diesem Thema. Der Seiltänzer sei mit seiner Balancierstange als Armverlängerung ein Symbol des Kräftegleichgewichts. Er balanciere die Schwerkraft mit Gewicht und Gegengewicht aus, er halte die Waage. Klees Überlegungen zur Bedeutung der Waage führten ihn schließlich zum Austarieren von geometrischen Formen und Farben.

Original-Farblithografie, 1925. Auflage: 220 Exemplare auf Papier, handsigniert. Werkverzeichnis: Kornfeld 95.IV. Motivgröße 44 x 27 cm. Blattformat 52 x 38 cm. Format im Rahmen 75 x 57 cm wie Abbildung.

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Paul KleeVon seinen Künstlerkollegen wurde er nur "der Einzigartige" genannt: Paul Klee (1879-1940) prägte wie kaum ein anderer das Verständnis der modernen Kunst. Mit seinen mosaikartig komponierten Werken schuf er einen völlig neuen Stil.

Der 1879 in Bern geborene Deutsch-Schweizer Klee stellte sich schon früh als Doppelbegabung heraus: seine zeichnerischen Fähigkeiten, aber auch sein Geigenspiel verhießen sowohl eine musikalische, als auch eine künstlerische Karriere. Klee entschied sich für die Kunst und ging an die Münchner Kunstakademie, wo er unter anderem bei Franz von Stuck studierte. Doch weniger das akademische Studium als eine ausgedehnte Studienreise mit befreundeten Künstlern nach Italien halfen ihm dabei, einen eigenständigen Stil zu entwickeln. Hintergründige symbolische Darstellungen voller Witz und Humor werden sein Markenzeichen. Meist sind es nur kleine Formate, oft lediglich Zeichnungen, die den Betrachter geradezu verzaubern.

1906 heiratet Klee die Pianistin Lily Stumpf und sie bekommen einen Sohn, Felix. Die junge Familie lebt sehr zurückgezogen in München. Erst über den Zeichner Alfred Kubin wird Klee mit dem Kreis des „Blauen Reiter“ bekannt. Schnell schließt Klee mit Kandinsky und Marc Freundschaft, mit denen ihn die Überzeugung verbindet, dass künstlerisches Schaffen geistig-spiritueller Natur ist.

Eine Reise ins nordafrikanische Tunis 1914 mit seinen Malerfreunden August Macke und Louis Moilliet verhilft Klee zu neuer Farbenfreude und einem wahren Schaffensrausch. "Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer, ich weiß das. Das ist der glücklichen Stunde Sinn: Ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler." notiert er in sein Tagebuch. Es folgen unzählige Aquarelle, mit denen er seinen ihm allein eigenen Stil entwickelt.

Ausstellungen des Blauen Reiters machen Klee bekannt. Als er zum "Meister" am Bauhaus ernannt wird, ist er bereits ein gefeierter Künstler. Die nationalsozialistische Kampagne gegen "entartete Kunst" führt dazu, dass Klee 1933 Deutschland verlassen muss und sich wieder in der Schweiz niederlässt. Mit wahrer Arbeitswut versucht er sich gegen eine unheilbare Krankheit aufzulehnen, die den inzwischen auch international berühmten Maler nur wenige Jahre darauf besiegt (1940).

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1919 von Walter Gropius in Weimar gegründete Hochschule für Bildende Künste und Kunstgewerbe. In dem gleichzeitig veröffentlichten Manifest forderte Gropius die Einheit der bildenden Künste unter der Führung der Baukunst. Ziel der Gestaltung sollte die Klarheit, Sachlichkeit, Zweckmäßigkeit und die Angleichung an die Bedingungen der Technik sein. Mitarbeiter von Walter Gropius waren u.a. Lionel Feininger, Paul Klee, Oskar Schlemmer und Wassily Kandinsky. 1925 siedelte das Bauhaus nach Dessau über, wo 1928 Hannes Meyer und 1930 Mies van der Rohe die Leitung übernahmen. 1933 erfolgte die Schließung durch die Nationalsozialisten.

Wegen der künstlerischen Lehrmethoden und der modernen Gestaltung gingen vom Bauhaus starke Wirkungen aus, die weit über Deutschland hinaus richtungsweisend waren.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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Bezeichnung für die von der gegenständlichen Darstellung losgelöste Malerei und Plastik, die sich ab etwa 1910 in immer neuen Stilvariationen über die ganze westliche und Teile der östlichen Welt verbreitete. Als Begründer der abstrakten Kunst gilt der 1866 geborene russische Maler Wassily Kandinsky. Weitere bedeutende Künstler der abstrakten Kunst sind K.S. Malewitsch, Piet Mondrian u.a.

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Darstellung von typischen Szenen aus dem täglichen Leben in der Malerei, wobei zwischen bäuerlichem, bürgerlichem und höfischem Genre unterschieden werden kann.

Einen Höhepunkt und starke Verbreitung fand die Gattung in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert trat, besonders in Frankreich, die höfisch-galante Malerei in den Vordergrund, während in Deutschland der bürgerliche Charakter ausgeprägt wurde.

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Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.

Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.

Weiterführende Links:
Heliogravüre
Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie

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