Erich Heckel:
Bild "Asmus Lunds Haus" (1931) (Unikat)

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Bild "Asmus Lunds Haus" (1931) (Unikat)

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Unikat | signiert | datiert | betitelt | Gouache und Kreide auf Papier | gerahmt | Format 75 x 86,5 cm

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Erich Heckel: Bild "Asmus Lunds Haus" (1931) (Unikat)

Fand Erich Heckel in der Druckgrafik schon früh zu einem eigenen Stil, so entwickelte er sich in Bezug auf seine Malerei nach Auflösung der Künstlergruppe "Die Brücke" im Jahr 1913 stilistisch fortwährend weiter. Besonders durch den Kontakt zum Kreis um Stefan George finden sich ab den 1920er-Jahren romantisch-idealistische Züge in seinen Arbeiten.

Auf zahlreichen Europareisen, die Heckel in der Zeit zwischen 1921 bis 1945 unternimmt, entstehen poetische Landschaften in einer hellfarbigen Palette, die zu Heckels bevorzugter Bildgattung werden. Deren Komposition ist, wie in der vorliegenden Gouache "Asmus Lunds Haus", meist großräumig angelegt und gibt den weiten Blick über die Landschaft frei. Im Herbst 1928 brach Heckel zu einer Reise auf, die ihn bis ins Jahr 1929 über Hamburg nach Dänemark und Schweden führte. Die wunderbare Gouache mit Kreide auf Papier zeigt vermutlich ein Motiv, das Heckel auf dieser Reise fand.

Gouache und Kreide auf Papier, 1931. Signiert, datiert und betitelt. Motivgröße/Blattformat 52 x 62,5 cm. Format im Rahmen 75 x 86,5 cm wie Abbildung.

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Erich Heckel (1883-1970) gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Expressionismus. 1905 gründete er mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl in Dresden die legendäre Künstlergruppe „Die Brücke“, zu der später auch Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller hinzustießen.

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte Heckel eine neue, weltzugewandte Klassizität, die mit größerer Naturnähe und einer Aufhellung der Palette einherging. In den 20er Jahren entstanden zahlreiche Landschaftsmotive, darunter die ungewöhnlich große Kohlezeichnung der „Westerholz Mühle“, noch heute ein beliebtes Ausflugsziel in Schleswig-Holstein.

Erich Heckels Arbeiten sind in den führenden Museen und Sammlungen der Welt prominent vertreten.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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