Tom Wesselmann:
Wandobjekt "Rosemary with arms outstretched" (1985-1990)

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Tom Wesselmann:
Wandobjekt "Rosemary with arms outstretched" (1985-1990)

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Bestell-Nr. IN-890502

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Limitiert, 6 Exemplare | Acryl auf Stahlschnitt | nummeriert | signiert | datiert | Format 25 x 28 cm

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Tom Wesselmann: Wandobjekt "Rosemary with arms outstretched" (1985-1990)

1983 hatte Tom Wesselmann die Idee, die Spontaneität und Flüchtigkeit seiner Skizzen auf Papier in die Beständigkeit von Metall zu übertragen und so die Idee des Skizzierens letztendlich zum finalen künstlerischen Produkt zu erheben. Im selben Jahr entstanden erste von Hand in Aluminium geschnittene "Steel Drawings", die das Ausgangsmotiv um ein Vielfaches vergrößerten. Im Folgejahr entwickelte der Künstler gemeinsam mit der Metallwerkstatt Alfred Lippincotts eine Technik, die die Stahlzeichnungen mit der nötigen Präzision ausschneiden konnte, um die spontane, zeichnerische Qualität zu erhalten.

Sorgsam wählte Wesselmann die Skizzen und Zeichnungen aus, die in Stahl geschnitten wurden; sie mussten in Leichtigkeit und Strenge aus einem zeichnerischen Bogen heraus entstanden sein. In einem Interview mit der New York Times zeigte sich der Künstler 1985 beglückt und fasziniert von dieser neuen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeit. Am meisten begeisterte ihn, dass seine kleinformatigen intimen Skizzen mithilfe dieser Technik so vergrößert werden konnten, ohne an Ausdruck zu verlieren.

Acryl auf Stahlschnitt, 1985-1990. Auflage: 6 Exemplare, rückseitig nummeriert, signiert und datiert. Höhe: 25 cm. Breite: 28 cm.

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1931-2004

Tom Wesselmann hat neben Andy Warhol, Robert Rauschenberg und Roy Lichtenstein als einer der herausragenden Vertreter der Pop-Art die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts wesentlich mitgeprägt.

Wesselmanns Thematik zielt auf einen zentralen Bereich der modernen Gesellschaft: die durch Werbung und visuelle Medien plakativ zur Schau gestellte Welt des Sex- und Starkultes. In seinen Werken werden die Methoden der Werbung und der Illustrierten sowohl gestalterisch genutzt als auch auf sie aufmerksam gemacht.

Bekannt wurde er 1961 mit seinem Frauenakt "Great American Nude", dessen Titel zum Oberbegriff einer Serie wurde, die für Entsetzen unter Kunstkritikern und -kennern sorgte. Im Gegensatz zu anderen Künstlern seines Genres, die sich auf ironische, sowie kritische Weise mit Konsumgütern auseinandersetzen, ist für Wesselmann der ästhetische Blick vorrangig. Seine weiblichen Aktmodelle inszeniert er in durchdachten Interieurs, vor zusammengerafften Gardinen und prall gefüllten Obstschalen. Wesselmanns plakativ erotische Motive wirken durch die häufig gesichtslosen Modelle, deren Geschlechtsmerkmale durch beispielsweise Bikinistreifen hervorgehoben werden, noch provokanter.

Stand ihm bei seinen ersten Akten noch seine spätere Frau Claire Modell, griff er ab den frühen 1980er Jahren auf Monica Serra zurück, die er bei der Eröffnung einer seiner Ausstellungen kennengelernt hatte und die auch seine Assistentin wurde. Wesselmanns Arbeiten aus dieser Zeit stehen in der Tradition der klassischen Aktmalerei von Titian über Manet bis hin zu Matisse und Picasso, die er in einigen seiner Werke zitiert.

Tom Wesselmann darf heute zu den Klassikern der modernen Kunst gezählt werden, dessen eigenständiger Stil sich durch die Ästhetik des abstrakten Expressionismus im Motivrahmen einer plakativen Pop-Thematik auszeichnet.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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In den frühen 1950er Jahren ging ein Ruck durch die Kulturszene. Junge Künstler aus den USA und England brachen - völlig unabhängig voneinander - mit allen Traditionen des Kunstschaffens und verhalfen der Moderne zu einer neuen Kunstrichtung.

In den USA waren es Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Tom Wesselmann und James Rosenquist, die sich die Welt der Werbung und Comics, im Starkult und in der anonymen Großstadtkultur ihre Themen suchten. Mit greller Farbgebung Überdimensionierung und manipulierender Tiefenperspektive schufen sie neue provozierende Werke, die den Geist der Zeit atmeten. Richard Hamilton und Eduardo Paolozzi wurden durch die berühmte Ausstellung ‚This is Tomorrow' in der Londoner White Chapel Art Gallery zu den Wegbereitern des Pop-Art in England. Ihnen folgten in den 1960er Jahren David Hockney, Allan Jones, Peter Phillips und Derek Boshier nach.

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