Christo:
Bild "Wrapped Reichstag (Project for Berlin)" (1993) (Unikat)

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Bild "Wrapped Reichstag (Project for Berlin)" (1993) (Unikat)

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Unikat | signiert | Collage und Mixed Media | gerahmt | Format 36 x 28,5 cm

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Christo: Bild "Wrapped Reichstag (Project for Berlin)" (1993) (Unikat)

Die Verhüllung des Reichstages in Berlin, die im Juni 1995 die Welt in ihren Bann zog, stellte alles Vorausgegangene in den Schatten. Wann jemals hat ein einzelnes Kunstwerk zwei Wochen lang Millionen von Kunstfreunden in dieser Weise fasziniert?

Die vorliegende Collage zu diesem einmaligen Projekt stellt als Unikat ein ganz besonderes Sammlerstück dar.

Collage mit Deckweiß, Buntstift, Bleistift und handübermalte Fotografien, 1993. Signiert, datiert und betitelt. Format im Rahmen 36 x 28,5 cm wie Abbildung.

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Geht nicht, gibt’s nicht.

40 Jahre Gigantomanie im Dienste der Kunst: "The Running Fence", "The Gates" oder "Wrapped Reichstag" - Christo & Jeanne-Claude präsentierten stets Projekte in einem schier unvorstellbaren Ausmaß und lockten damit jedes Mal Millionen an Zuschauern an.

Jede ihrer Installationen oder Verhüllungsaktionen erforderte einen Aufwand, der sonst nur bei staatlichen Großprojekten betrieben wird. Mit einer an Obsession grenzenden Hartnäckigkeit und organisiert wie ein mittelständisches Unternehmen verhandelten Christo & Jeanne-Claude mit Behörden, Unternehmen, Ingenieuren und Technikern. Zeit? Raum? Geduld? Geld? Alles relativ: "The Gates" im Central Park erstreckte sich über 37 Kilometer, kostete 21 Millionen Dollar und brauchte von der Idee zur Umsetzung 26 Jahre, 24 Jahre dauerte es beim Reichstag und die 40 Kilometer "Running Fence" kosteten über 3 Millionen Dollar - im übrigen alles ausschließlich finanziert durch den Verkauf von Zeichnungen, Modellen und Fotos.

Christo bringt es auf den Punkt: "Viele Leute halten uns für Bildhauer oder Maler. Aber unsere Arbeit hat viel mehr mit Architektur, Stadtplanung und Logistik zu tun." Ausschließlich im Atelier zu arbeiten, kann er sich nicht vorstellen: "Das Wichtigste ist die visuelle Erfahrung, eine Feier des Raums und der Menschen im Raum. In all meinen Arbeiten geht es um das Erlebnis des Raums. Deshalb sind wir mit unserer Kunst aus dem Atelier hinausgegangen. Wir mieten öffentlichen Raum und erobern ihn für die Kunst."

Christo Vladimirov Javacheff und Jeanne-Claude Marie Denat wurden beide am 13. Juni 1935 geboren, er in Gabrovo/Bulgarien, sie in Casablanca. Jeanne-Claude studierte Latein und Philosophie an der Universität von Tunis, Christo absolvierte ein Studium an der Akademie der Künste in Sofia. 1958 lernten sich beide in Paris kennen und heirateten 1962. 2009 starb Jeanne-Claude an einer Hirnblutung. Christo lebt und arbeitet in New York.

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Weltruhm erlangte Christo mit seinen außergewöhnlichen Verhüllungen in gigantischen Dimensionen.

Geboren wurde er am 13. Juni 1935 als Christo Vladimirov Javacheff in Gabrovo (Bulgarien) als Sohn einer Industriellenfamilie. Von 1953-56 studierte er an der Akademie der Künste in Sofia und ging 1956 nach Prag. Im darauffolgenden Jahr besuchte Christo die Kunstakademie in Wien. 1958 ging er nach Paris wo seine ersten Pakete und "Verhüllte Objekte" entstanden.

Seit 1961 machen Christo und seine Ehefrau Jeanne-Claude (verstorben 2009) mit ihren spektakulären Verhüllungsprojekten auf der ganzen Welt Furore. Vor allem das seit 1971 geplante Projekt "Wrapped Reichstag" wurde 1995 zum Kunstereignis.

Für das Jahr 2005 wurde z.B. das Projekt "The Gates, Project For Central Park, New York City" vorbereitet:
Auf einer Länge von 23 Meilen wurden mit 7532 Toren, jedes 4,87 m hoch und bis zu 5,48 m breit, die Parkwege im Central Park überbrückt. Freihängende, orangefarbene Gewebebahnen schwebten vom horizontalen Ende der Stahltore herab bis auf 2,13 m über den Boden. Ein wallendes, wogendes unvergleichliches Schauspiel. Nach 16 Tagen war alles vorbei. Es bleibt die Erinnerung an eine verlorene Landschaft.

Christo lehnt Sponsorengelder aus öffentlicher oder privater Hand strikt ab und besteht darauf, dass die Projekte nur zeitlich eng begrenzt verwirklicht werden. Das führt zu einem außergewöhnlichen Konzept: Erst der Verkauf von Planskizzen, Modellen und Zeichnungen ermöglicht die Umsetzung, und nur sie dokumentieren es schließlich. Ein Christo ist daher Kunstwerk aus eigenem Recht, aber auch Baustein eines größeren - und nicht zuletzt Zeugnis des kreativen Schaffensprozesses.

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Ein Bild, bei dem der Künstler das Motiv aus diversen Materialien wie z.B. Papierstücken, Tapeten, Stoffresten, Drahtgaze usw. gestaltet. Dadurch erhält das Werk seine Ausdehnung in die dritte Dimension.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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