Herbert Zangs:
Bildobjekt "Verweißung Beutel" (1954) (Unikat)

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Herbert Zangs:
Bildobjekt "Verweißung Beutel" (1954) (Unikat)

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Bestell-Nr. IN-890565.R1

Kurzinfo

Unikat | signiert | datiert | Acryl, Beutel, Seidenpapier auf Leinwand | gerahmt | Format 76,5 x 66,5 cm

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Herbert Zangs: Bildobjekt "Verweißung Beutel" (1954) (Unikat)

Das hier angebotene Werk wurde von Helgard Müller-Jensen (Galerie Rottluff, Karlsruhe) begutachtet und für echt befunden. Allein die Datierung "1954" ist von der Bestätigung ausgenommen, da Herbert Zangs häufig Rückdatierungen in die 50er Jahre vorgenommen hat und diese Angaben heute kaum zu überprüfen sind. Helgard Müller-Jensen arbeitete als Galeristin mit dem Künstler von 1961 bis 1983 zusammen und stellte ihm in dieser Zeit auch eine Werkstatt.

Acryl, Beutel, Seidenpapier, Leinwand, (1954). Signiert und datiert. Format im Rahmen 76,5 x 66,5 cm wie Abbildung.

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Joseph Beuys bewunderte sein Werk, Günter Grass setzte ihm mit der Figur des Malers Lankes in seinem Roman "Die Blechtrommel" ein literarisches Denkmal.


Mit seinem naturgewaltigen, unangepassten Werk zählt Herbert Zangs zu den interessantesten Künstlern der deutschen Nachkriegsmoderne. 1924 in Krefeld geboren, wurde Zangs als junger Mann von 1941 bis 1945 zum Militärdienst eingezogen, kämpfte als Angehöriger der Luftwaffe in Skandinavien und geriet in Kriegsgefangenschaft.

Nach seiner Freilassung studierte er an der Düsseldorfer Kunstakademie unter anderem bei Wilhelm Herberholz und Otto Pankok. Ab 1950 unternahm Zangs Reisen durch die Welt, deren Eindrücke Eingang in seine figurativen „Reisebilder“ fanden. Noch vor den ZERO-Künstlern sorgten seine abstrakten „Verweißungen“ für Aufsehen und machten ihn zu einem bedeutenden Vertreter des Informel.

 

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Bezeichnung für die von der gegenständlichen Darstellung losgelöste Malerei und Plastik, die sich ab etwa 1910 in immer neuen Stilvariationen über die ganze westliche und Teile der östlichen Welt verbreitete. Als Begründer der abstrakten Kunst gilt der 1866 geborene russische Maler Wassily Kandinsky. Weitere bedeutende Künstler der abstrakten Kunst sind K.S. Malewitsch, Piet Mondrian u.a.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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Grafisches Werk, bei dessen Ausführung der Künstler mindestens zwei grafische Herstellungstechniken kombiniert.

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