Tom Wesselmann:
Bild "Smoker" (1976)

Images

Tom Wesselmann:
Bild "Smoker" (1976)

Details

10.500,00 EUR

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Product Actions

Add to cart options
Bestell-Nr. IN-890901.R1
Lieferzeit: in ca. 3 Wochen

Kurzinfo

Limitiert, 175 Exemplare | nummeriert | signiert | Farbserigrafie auf Papier | gerahmt | Format 73 x 56,5 cm

https://www.kunsthaus-artes.de

Tom Wesselmann: Bild "Smoker" (1976)

Bereits mit seiner ersten Einzelausstellung 1961 in der Tanager Gallery in New York sorgte Tom Wesselmann für großes Aufsehen. Seine "Great American Nudes" waren im prüden Amerika die schiere Provokation: großformatige Akte von sich lasziv räkelnden Frauen, auf die wesentlichen Schlüsselreize wie Lippen, Brüste oder Beine reduziert und in knallbunten Farben gemalt.

Aus diesem Werkkomplex erwuchs die Serie der "Mouth Paintings", die Wesselmann 1965 begann und mit den "Smoking Paintings" bis in die 1970er-Jahre fortführte. Eine typische Wesselmann-Arbeit, die auch an die Zeit erinnert, in der Rauchen noch als besonders sexy galt.

Farbserigrafie auf Papier, 1976. Auflage: 175 Exemplare, signiert und nummeriert. Motivgröße/Blattformat 66 x 49,5 cm. Format im Rahmen 73 x 56,5 cm wie Abbildung.

mehr

1931-2004

Tom Wesselmann hat neben Andy Warhol, Robert Rauschenberg und Roy Lichtenstein als einer der herausragenden Vertreter der Pop-Art die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts wesentlich mitgeprägt.

Wesselmanns Thematik zielt auf einen zentralen Bereich der modernen Gesellschaft: die durch Werbung und visuelle Medien plakativ zur Schau gestellte Welt des Sex- und Starkultes. In seinen Werken werden die Methoden der Werbung und der Illustrierten sowohl gestalterisch genutzt als auch auf sie aufmerksam gemacht.

Bekannt wurde er 1961 mit seinem Frauenakt "Great American Nude", dessen Titel zum Oberbegriff einer Serie wurde, die für Entsetzen unter Kunstkritikern und -kennern sorgte. Im Gegensatz zu anderen Künstlern seines Genres, die sich auf ironische, sowie kritische Weise mit Konsumgütern auseinandersetzen, ist für Wesselmann der ästhetische Blick vorrangig. Seine weiblichen Aktmodelle inszeniert er in durchdachten Interieurs, vor zusammengerafften Gardinen und prall gefüllten Obstschalen. Wesselmanns plakativ erotische Motive wirken durch die häufig gesichtslosen Modelle, deren Geschlechtsmerkmale durch beispielsweise Bikinistreifen hervorgehoben werden, noch provokanter.

Stand ihm bei seinen ersten Akten noch seine spätere Frau Claire Modell, griff er ab den frühen 1980er Jahren auf Monica Serra zurück, die er bei der Eröffnung einer seiner Ausstellungen kennengelernt hatte und die auch seine Assistentin wurde. Wesselmanns Arbeiten aus dieser Zeit stehen in der Tradition der klassischen Aktmalerei von Titian über Manet bis hin zu Matisse und Picasso, die er in einigen seiner Werke zitiert.

Tom Wesselmann darf heute zu den Klassikern der modernen Kunst gezählt werden, dessen eigenständiger Stil sich durch die Ästhetik des abstrakten Expressionismus im Motivrahmen einer plakativen Pop-Thematik auszeichnet.

mehr

Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.

Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.

Weiterführende Links:
Heliogravüre
Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie

mehr

In den frühen 1950er Jahren ging ein Ruck durch die Kulturszene. Junge Künstler aus den USA und England brachen - völlig unabhängig voneinander - mit allen Traditionen des Kunstschaffens und verhalfen der Moderne zu einer neuen Kunstrichtung.

In den USA waren es Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Tom Wesselmann und James Rosenquist, die sich die Welt der Werbung und Comics, im Starkult und in der anonymen Großstadtkultur ihre Themen suchten. Mit greller Farbgebung Überdimensionierung und manipulierender Tiefenperspektive schufen sie neue provozierende Werke, die den Geist der Zeit atmeten. Richard Hamilton und Eduardo Paolozzi wurden durch die berühmte Ausstellung ‚This is Tomorrow' in der Londoner White Chapel Art Gallery zu den Wegbereitern des Pop-Art in England. Ihnen folgten in den 1960er Jahren David Hockney, Allan Jones, Peter Phillips und Derek Boshier nach.

mehr
Zuletzt angesehen