Siegward Sprotte:
Bild "Fünen (Mühle)" (1982) (Unikat)

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Siegward Sprotte:
Bild "Fünen (Mühle)" (1982) (Unikat)

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Bestell-Nr. IN-893883.R1

Kurzinfo

Unikat | signiert | datiert | Tusche auf Papier | gerahmt | Format 33 x 50 cm

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Siegward Sprotte: Bild "Fünen (Mühle)" (1982) (Unikat)

Tusche auf Papier, 1982. Signiert und datiert. Motivgröße/Blattformat 16 x 23,5 cm. Format im Rahmen 33 x 50 cm wie Abbildung.

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1913-2004

Durch stark abstrahierte Landschaftsdarstellungen ist der Maler, Autor, Philosoph und Komponist Siegward Sprotte bekannt geworden. Mit spontaner Geste reduziert er das Gesehene zu farbigen Pinselstrichen kalligrafischer Qualität.

Inspiration fand der Künstler vor allem in Kampen auf Sylt, wo er zeitweise lebte und auf regelmäßigen Reisen nach Italien: "Im Norden begegnete ich der Farbe, im Süden lernte ich die Struktur", so der Künstler. Die Bekanntschaft vieler bedeutender Persönlichkeiten, darunter Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Hans Purrmann und Emil Nolde, die Sprotte im Laufe seines Künstlerlebens machte, prägen sein Werk ebenfalls.

Der Künstler erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 1970 ernannte ihn die Internationale Akademie für Literatur, Künste und Wissenschaften in Rom zum Ehrenmitglied. Sprotte ist mit seinen Werken weltweit in bedeutenden Museen vertreten, darunter im Museum of Modern Art in San Francisco und im Puschkin-Museum in Moskau.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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