Henry Moore:
Skulpur "Maquette for Two Piece Reclining Figure: Points" (1969) Bronze

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Henry Moore:
Skulpur "Maquette for Two Piece Reclining Figure: Points" (1969) Bronze

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Limitiert, 9 Exemplare | nummeriert | signiert | gestempelt | Bronze | Format 9 x 13 x 6,5 cm (H x B x T)

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Henry Moore: Skulpur "Maquette for Two Piece Reclining Figure: Points" (1969) Bronze

Das übergeordnete Thema des OEuvres von Moore ist die Abstraktion von weiblichen Figuren. Er zergliedert und bricht die bekannten Strukturen und Formen der menschlichen Physis zu Gebilden, die an die Natur und Landschaft zu erinnern scheinen.

Bei der attraktiven Bronze "Maquette for Two Piece Reclining Figure" von 1969 handelt es sich um eine Vorstudie aus einer Auflage von 9 Exemplaren für die Monumentalskulpturen, die Moore u.a. für den Hofgarten in Düsseldorf, den Quartier Maxvorstadt in München, das Hirshhorn Museum in Washington DC und den königlich Botanischen Garten in London anfertigte.

Skulptur aus Bronze, 1969. Auflage: 9 Exemplare, nummeriert, signiert und rückseitig von der Gießerei gestempelt. Höhe: 9 cm. Breite: 13 cm. Tiefe: 6,5 cm.

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Der britische Künstler Henry Moore (1898-1986) ist einer der bedeutendsten Bildhauer der 20. Jahrhunderts. Mit seinen kraftvollen, monumentalen Skulpturen gelang er zu internationalem Ruhm. Bereits 1946 fand im Museum of Modern Art in New York seine erste große Retrospektive statt. An namhaften Universitäten wie Oxford und Yale wurde Henry Moore zum Ehrendoktor ernannt.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser' Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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