Gerhard Richter:
Bild "Souvenir" (1995)

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Bestell-Nr. IN-896664.R1

Kurzinfo

Unikat | nummeriert | signiert | datiert | Öl auf Leinwand auf Karton | gerahmt | Format 46 x 42 cm

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Gerhard Richter: Bild "Souvenir" (1995)

Das Werk "Souvenir" entstand im Jahr 1995, Gerhard Richter zerschnitt eine Leinwand von 1994 in 64 Teile, die demnach die Auflagehöhe dieser unikatären Serie bilden. Jedes der 64 Exemplare hat ein anderes Erscheinungsbild. Der Künstler trug pastos die Ölfarbe auf die Leinwand auf, um sie dann mit großen Rakeln über die Oberfläche zu ziehen und so einen fliesend nebligen Effekt entstehen zu lassen.
In den Besitz einer Leinwand von Gerhard Richter zu kommen, ist ein großes Glück - sowohl für Sammler, als auch für Kunstfreunde wertbeständiger Objekte. Das Kunsthaus ARTES freut sich daher sehr, Ihnen die exklusive Arbeit "Souvenir" vom größten lebenden Künstler Deutschlands anbieten zu können.

Öl auf Leinwand auf Karton, 1995. Auflage: 64 Exemplare, verso in Filzstift signiert, nummeriert und datiert. Editionen Nr. 84. Unikat. Motivgröße/Blattformat 21 x 21 cm. Format im Rahmen 46 x 42 cm wie Abbildung.

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"Ich verfolge keine Absichten, kein System, keine Richtung, ich habe kein Programm, keinen Stil, kein Anliegen." Mit diesen Worten beschreibt sich selbst einer der erfolgreichsten und vielseitigsten Künstler unserer Zeit - Gerhard Richter.

Geboren 1932 in Dresden, verließ Richter noch vor dem Mauerbau seine Heimatstadt und ging in den Westen, um hier sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf fortzusetzen. Aufsehen erregte der junge Künstler mit seiner fotorealistischen Malerei von Motiven direkt aus dem heimischen Familienalbum. In einer Zeit und Umgebung, in der vor allem die experimentelle, abstrakte Kunst das Sagen hatte, sorgten Richters Bilder für Furore.

Richters Eigenschaft scheint zu sein, sich immer dann nach neuen Ausdrucksweisen umzusehen, wenn eine von ihm erkundete Methode sich erfolgreich am Kunstmarkt etabliert hat. Nach seiner figurativen Malerei in Grau folgten monochrome Graubilder und die farbigen "Vermalungen", die das Bildmotiv unkenntlich machten. Mitte der 1970er-Jahre lässt er sich auf die Abstraktion ein, nicht minder erfolgreich als mit seinen vorherigen Arbeiten.

Die Vielseitigkeit zieht sich durch Gerhard Richters gesamtes Œuvre. Er ist nicht "nur" Maler, sondern auch Bildhauer und Fotograf, er zeichnet, aquarelliert, macht Performances und Installationen. Seine Fotografien und Grafiken sind inzwischen ebenso begehrt wie seine Malerei, hohe Preise inbegriffen. Seine Gemälde nehmen den Raum ein und entstehen unter vollem körperlichem Einsatz.

Sein Ruhm und die hohen Preise sind dem Künstler selbst manchmal unheimlich, wie er in einem Interview mit der Zeit von 2015 freimütig einräumte. Der Popularität seiner Werke tut dies jedoch keinen Abbruch. Richter ist ein Künstler, der trotz seines herausragenden Status sich selbst treu geblieben ist und lieber seine Kunst sprechen lässt, anstatt sich selbst zu inszenieren.
2011 erzielte sein Ölgemälde "Kerze" von 1982 bei einer Versteigerung eines großen Auktionshauses knapp 12 Millionen Euro. Das Bild gehört zu einer Serie, die Richter Anfang der 1980er Jahre in seinem leicht unscharfen, fotorealistischen Stil malte. Es gilt als Symbol für den schweigenden Protest der DDR-Bürger gegen das sozialistische Regime und wurde zu einem von Richters bekanntesten Motiven.
Als bedeutendster privater Sammler von Gerhard Richter gilt übrigens der britische Musiker Eric Clapton mit über 50 Werken. Und das, wo doch die Arbeiten Richters auf dem Kunstmarkt die teuersten eines lebenden Künstlers sind. Die Leinwand "Abstraktes Bild" von 1986 wurde bei Sotheby’s für 41 Millionen Euro zugeschlagen. Und sogar das grafische Werk Richters wird zum Teil bereits im sechsstelligen Bereich gehandelt.

Gerhard Richter erhielt 1997 den Praemium Imperiale, den "Nobelpreis" der Künste und 2002 als besondere Anerkennung eine umfassende Retrospektive im New Yorker Museum of Modern Art. Mit 188 Werken die größte, die dort jemals einem lebenden Künstler gewidmet wurde.

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Bezeichnung für die von der gegenständlichen Darstellung losgelöste Malerei und Plastik, die sich ab etwa 1910 in immer neuen Stilvariationen über die ganze westliche und Teile der östlichen Welt verbreitete. Als Begründer der abstrakten Kunst gilt der 1866 geborene russische Maler Wassily Kandinsky. Weitere bedeutende Künstler der abstrakten Kunst sind K.S. Malewitsch, Piet Mondrian u.a.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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