Jochen Plogsties:
Bild "20_19 (Tiger Schäferhund)" (2019) (Unikat)

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Bild "20_19 (Tiger Schäferhund)" (2019) (Unikat)

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Kurzinfo

Unikat | signiert | datiert | Öl auf Leinen | ungerahmt | Format 86 x 121 cm

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Jochen Plogsties: Bild "20_19 (Tiger Schäferhund)" (2019) (Unikat)

Öl auf Leinen, 2019. Rückseitig signiert und datiert. [Nach:Anne Henry, Fotografie, In: Shir Khan, Erinnerungen an einen sibirischen Tiger, erzählt von Gert Haucke, Buxtehude 1993, S. 20.] Motivgröße/Blattformat 86 x 121 cm.

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Jochen Plogsties studierte 1997 bis 2003 an der Kunsthochschule Mainz, wechselte dann an die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Bis 2006 studierte er bei Arno Rink und Neo Rauch. 2006–2008 war er Meisterschüler bei Neo Rauch.

 

Jochen Plogsties malt Reproduktionen bestehender Reproduktionen mehr oder weniger bekannter Kunstwerke und irritiert so die Sehgewohnheiten des Betrachters.
Als Vorlagen dienen ihm dabei Postkarten, Katalogabbildungen von Meisterwerken der Kunstgeschichte, Schallplattenhüllen und Magazin-Cover. Schlüsselbilder der Gegenwartsfotografie werden ebenso zum Gegenstand seiner Malerei wie Bildmaterial aus den Fluten der sozialen Medien.
Plogsties sensibilisiert mit den Mitteln zeitgenössischer Malerei und seinen ‚Rückübersetzungen‘ von Kunstreproduktionen in Gemälde für Prozesse und Varianzen von künstlerischer Aneignung. Anhand von Werken aus allen Epochen der Kunstgeschichte werden Bildstrategien re-kondensiert.

 

Der Künstler lebt und arbeitet in Leipzig, sein Atelier befindet sich auf dem Gelände der rennomierten Baumwollspinnerei.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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