Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Steilküste" (60er-Jahre) (Unikat)

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Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Steilküste" (60er-Jahre) (Unikat)

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Kurzinfo

Unikat | signiert | Farbkreide und Tusche auf Papier | gerahmt | Format 92 x 71 cm

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Karl Schmidt-Rottluff: Bild "Steilküste" (60er-Jahre) (Unikat)

Die Landschaftsdarstellungen nehmen neben den Stillleben in Karl Schmidt-Rottluffs OEuvre eine zentrale Position ein. Durch sie hat er seinen expressiven Stil geformt, an den auch sein reiferes malerisches Werk anknüpft.
Die Sommermonate verbrachte der Maler ab 1951 gern in Sierksdorf an der Lübecker Bucht, dort wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das hier präsentierte Aquarell "Steilküste" entstanden sein.

Schmidt-Rottluff bannte mit Farbkreide, Aquarellfarbe, Tuschpinsel und Bleistift die mannigfaltigen Lichtstimmungen der Ostseelandschaft auf Papier. Das Spätwerk der 1960er-Jahre ist durch eine besondere Klarheit des Ausdrucks charakterisiert. Danach zwang ihn seine angeschlagene Gesundheit, sich ausschließlich der Arbeit im Atelier zu widmen und sich dabei seiner Imagination zu bedienen.

Farbkreide und Tusche auf Papier, 60er-Jahre. Signiert. Motivgröße/ Blattformat 70 x 50 cm. Format im Rahmen 92 x 71 cm wie Abbildung.

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1884-1976

Er liebte die Abgeschiedenheit der Natur, die Landschaften von Nord- und Ostsee, die zum Schaffensort und Motiv von Karl Schmidt-Rottluffs Werken wurden. Neben Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner war er Mitbegründer der 1905 entstandenen Künstlervereinigung "Die Brücke". Zeitgleich änderte er seinen Namen durch die Ergänzung seines Geburtsorts Rottluff.

Mit dem Umzug 1911 nach Berlin prägen futuristische, kubistische und afrikanische Einflüsse sein Werk. Der Künstler litt unter der Diffamierung seiner Kunst durch die Nationalsozialisten, die ihm 1936 ein Ausstellungsverbot aussprachen, auf das fünf Jahre später ein Malverbot folgt. Verzweifelt kehrt Schmidt-Rottluff in seine Heimatstadt zurück und nimmt Ende der 1940er Jahre eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin an, durch die er zur Arbeit an großformatigen Aquarellen findet, die charakteristisch für ihn wurden.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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Grafisches Werk, bei dessen Ausführung der Künstler mindestens zwei grafische Herstellungstechniken kombiniert.

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