Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Rote Tulpen" (1965) (Unikat)

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Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Rote Tulpen" (1965) (Unikat)

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Bestell-Nr. IN-908298.R1

Kurzinfo

Unikat | signiert | Kreide und Tusche auf Papier | gerahmt | Format 67,5 x 90 cm

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Karl Schmidt-Rottluff: Bild "Rote Tulpen" (1965) (Unikat)

Besonders die Stillleben und Naturdarstellungen Karl Schmidt-Rottluffs, deren Farbflächen mit kräftigen Umrisslinien und partiell auch mit Binnenzeichnungen eingefangen und lebendig gemacht werden, zeichnen sich durch ein sattes Kolorit aus. Das Interesse an der Visualisierung von klassischen Themen wie dem des Stilllebens hat den Künstler immer wieder zu bemerkenswerten Kompositionen geführt.

Das hier angebotene Unikat "Rote Tulpen" aus den 1960er-Jahren ist ein wunderbares Beispiel für die naiv-expressive Arbeitsweise des Malers Karl Schmidt-Rottluff.
Aus gesundheitlichen Gründen musste der Künstler Anfang der 1960er- Jahre die Ölmalerei aufgeben und widmete sich vermehrt der Zeichentätigkeit.

Farbkreide und schwarze Tusche auf Papier, 1965. Signiert. Motivgröße/Blattformat 49,5 x 69,5 cm. Format im Rahmen 67,5 x 90 cm wie Abbildung.

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1884-1976

Er liebte die Abgeschiedenheit der Natur, die Landschaften von Nord- und Ostsee, die zum Schaffensort und Motiv von Karl Schmidt-Rottluffs Werken wurden. Neben Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner war er Mitbegründer der 1905 entstandenen Künstlervereinigung "Die Brücke". Zeitgleich änderte er seinen Namen durch die Ergänzung seines Geburtsorts Rottluff.

Mit dem Umzug 1911 nach Berlin prägen futuristische, kubistische und afrikanische Einflüsse sein Werk. Der Künstler litt unter der Diffamierung seiner Kunst durch die Nationalsozialisten, die ihm 1936 ein Ausstellungsverbot aussprachen, auf das fünf Jahre später ein Malverbot folgt. Verzweifelt kehrt Schmidt-Rottluff in seine Heimatstadt zurück und nimmt Ende der 1940er Jahre eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin an, durch die er zur Arbeit an großformatigen Aquarellen findet, die charakteristisch für ihn wurden.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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Grafisches Werk, bei dessen Ausführung der Künstler mindestens zwei grafische Herstellungstechniken kombiniert.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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