Erich Heckel:
Bild "Angeliter Landschaft im Herbst" (1943) (Unikat)

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Erich Heckel:
Bild "Angeliter Landschaft im Herbst" (1943) (Unikat)

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Bestell-Nr. IN-908430.R1

Kurzinfo

Unikat | signiert | datiert | Aquarell und Graphitstift auf Bütten | gerahmt | Format 75 x 89,5 cm

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Erich Heckel: Bild "Angeliter Landschaft im Herbst" (1943) (Unikat)

Ab 1913 verbringt Erich Heckel den Sommer und Herbst malend und zeichnend an der Flensburger Förde in dem kleinen Dorf Osterholz, in dem er 1919 ein Haus erwarb.
Das kontrastreiche, in Grün und Braun kolorierte Aquarell liefert vedutenhaft eine Darstellung der Halbinsel Angeln, die von der Flensburger Förde und der Schlei umgeben ist.
Der Künstler scheint seine Staffelei auf einem Feld aufgestellt zu haben und über eine Anhöhe hinweg einen Eindruck der einzigartigen norddeutschen Landschaft zu liefern.

Aquarell und Graphitstift auf Bütten, 1943. Signiert und datiert. Motivgröße/Blattformat 54,5 x 69,5 cm. Format im Rahmen 75 x 89,5 cm wie Abbildung.

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Erich Heckel (1883-1970) gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Expressionismus. 1905 gründete er mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl in Dresden die legendäre Künstlergruppe „Die Brücke“, zu der später auch Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller hinzustießen.

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte Heckel eine neue, weltzugewandte Klassizität, die mit größerer Naturnähe und einer Aufhellung der Palette einherging. In den 20er Jahren entstanden zahlreiche Landschaftsmotive, darunter die ungewöhnlich große Kohlezeichnung der „Westerholz Mühle“, noch heute ein beliebtes Ausflugsziel in Schleswig-Holstein.

Erich Heckels Arbeiten sind in den führenden Museen und Sammlungen der Welt prominent vertreten.

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Malerei mit lasierenden Wasserfarben, die sich durch ihre Transparenz auszeichnen und tieferliegende Schichten sowie Malgrund durchschimmern lassen.

Oftmals wird der Grund ausgelassen. Dies trägt wesentlich zur Wirkung des Werkes bei. Die Aquarellmalerei erfordert einen gekonnten Umgang mit der Farbe, da diese schnell trocknet und Korrekturen kaum möglich sind.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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