Sigmar Polke:
Bild "Ohne Titel" (1960-er Jahre) (Unikat)

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Sigmar Polke:
Bild "Ohne Titel" (1960-er Jahre) (Unikat)

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Bestell-Nr. IN-911331.R1

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Unikat | signiert | Aquarell, Bleistift auf Papier | gerahmt | Format 44 x 38,5 cm

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Sigmar Polke: Bild "Ohne Titel" (1960-er Jahre) (Unikat)

In den 1960er-Jahren nutzte Sigmar Polke insbesondere seine Skizzenbücher als Sammelort seiner Ideen. Das hier angebotene und vom Künstler signierte Porträt lässt sich in seiner skizzenhaften, reduzierten Ausarbeitung in diesen Ideenpool einordnen und zeugt zugleich – durch den Einsatz von Aquarellfarbe mit ihrer transluzenten Leuchtkraft – unverkennbar von den Einflüssen des gelernten Glasmalereihandwerks.

Aquarell, Bleistift auf Papier, 1960-er Jahre. Signiert. Motivgröße/Blattformat 21,3 x 14,8 cm. Format im Rahmen 44 x 38,5 cm wie Abbildung.

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1941-2010

Sigmar Polke, geboren in Oels/Schlesien, gilt als einer der bedeutendsten Maler der Gegenwart. Internationale Ausstellungen und Retrospektiven in San Francisco, New York, Bonn und Berlin sowie bedeutende Auszeichnungen wie der Goldene Löwe der 42. Biennale von Venedig rühmen sein Werk.

Gemeinsam mit Gerhard Richter proklamierte er in der Zeit an der Düsseldorfer Kunstakademie 1963 den "Kapitalistischen Realismus". Sie entwickelten eine spezifisch deutsche Version der amerikanischen Pop Art, mit der sie den Muff der Adenauer-Jahre aufs Korn nahmen.

Statt Brillo-Boxen adaptierte Polke Motive aus der Bäckerblume, statt mit Siebdruckverfahren zu arbeiten, malte er seine Rasterbilder Punkt für Punkt mit der Hand. Von Beginn an spielten Stil- und Motivzitate für ihn eine wichtige Rolle. Er verarbeitete Medienbilder, Illustrationen, Comics.

Mit Witz und Ironie kommentierte Sigmar Polke in seinen Arbeiten die bürgerlichen und politischen Erscheinungsbilder der Wohlstandsgesellschaft. Kulturstaatsminister Bernd Neumann würdigte Sigmar Polke: "Er war ein kritischer, ironischer und auch selbstironischer Beobachter der Nachkriegsgeschichte und ihr künstlerischer Kommentator."

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Malerei mit lasierenden Wasserfarben, die sich durch ihre Transparenz auszeichnen und tieferliegende Schichten sowie Malgrund durchschimmern lassen.

Oftmals wird der Grund ausgelassen. Dies trägt wesentlich zur Wirkung des Werkes bei. Die Aquarellmalerei erfordert einen gekonnten Umgang mit der Farbe, da diese schnell trocknet und Korrekturen kaum möglich sind.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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