Arno Breker:
Skulptur "Sitzender Mädchentorso" (1967) (Unikat)

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Arno Breker:
Skulptur "Sitzender Mädchentorso" (1967) (Unikat)

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Unikat | Bronze | Format 50 x 24 cm (H x B)

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Arno Breker: Skulptur "Sitzender Mädchentorso" (1967) (Unikat)

Skulptur in Bronze auf einem Sockel aus weißem Marmor, 1967. Unikat, erster Abguss. Höhe: 50 cm. Breite: 24 cm.

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1900-1991

Das Werk Arno Brekers, Freund von Maillol, Liebermann, Fuchs und Dali, zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen der europäischen Kunstgeschichte.

Arno Breker entwickelte ein von der Antike und der Renaissance ausgehendes Schönheitsideal zu unverwechselbarer Eigenständigkeit. Wie kein Zweiter bewahrte er in einem von zwei Weltkriegen geprägten Jahrhundert die Treue zu Schönheit und Harmonie in der Bildenden Kunst. Trotz der Instrumentalisierung seiner Kunst durch die Nazis blieb Breker auch nach 1945 einer der international anerkannten deutschen Künstler. In Paris wurde sein Stil als die "Nouvelle École" bezeichnet.

Sein überragendes bildhauerisches und zeichnerisches Genie wurde vor allem von Künstlern bewundert, die selbst für ihre technische Darstellungskraft berühmt waren, wie z.B. Salvador Dalí oder Ernst Fuchs. Der französische Schriftsteller und Kulturwissenschaftler Roger Peyrefitte würdigte Arno Breker 1980 als den "Michelangelo unserer Zeit" und meinte über sein Schaffen: "Arno Breker ist ein Leuchtturm in der Kunst, dessen Licht in das neue Jahrtausend strahlt."

"Genial, genial" - so charakterisierte Dalí seinen Freund.

Alexander Calder sagte über Breker 1974 in New York: "Arno Breker ist der bedeutendste Bildhauer der klassischen Tradition unserer Zeit."

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn). Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

ars mundi Video zum Bronzeguss:


Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).
Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.
Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwendigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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