Lyonel Feininger:
Bild "Promenade (Spaziergang)" (1918) (Unikat)

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Lyonel Feininger:
Bild "Promenade (Spaziergang)" (1918) (Unikat)

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Bestell-Nr. IN-912633.R1

Kurzinfo

Unikat | signiert | bezeichnet | Holzschnitt auf dünnem Papier | gerahmt | Format 29 x 25,5 cm

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Lyonel Feininger: Bild "Promenade (Spaziergang)" (1918) (Unikat)

Holzschnitt auf dünnem Papier, 1918. Signiert und mit der Werknummer bezeichnet: 1871. Motivgröße 10,2 x 7,6 cm. Blattformat 18,9 x 12,7 cm. Format im Rahmen 29 x 25,5 cm wie Abbildung.

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1871-1956

Lyonel Feininger ist bekannt für seine vom Kubismus und von der Kunst Robert Delaunays angeregten Straßen-, Stadt- und Schiffsdarstellungen, die sich aus prismatisch gebrochenen Formen zusammensetzen.

Der Maler und Grafiker wurde 1871 in New York als Sohn deutscher Musiker geboren. Mit 16 Jahren kam er anlässlich einer Konzertreise seiner Eltern erstmals nach Deutschland und blieb dort, um an der Hamburger Kunstgewerbeschule und später an der Königlichen Akademie in Berlin zu studieren. Nach einem Studienaufenthalt in Paris lebte und arbeitete er viele Jahre in Deutschland, wo er der Künstlergruppe "Blauer Reiter" nahestand und seit 1919 als Meister für die grafischen Werkstätten das "Bauhaus" in Weimar, Dessau und Berlin prägte.

Feininger hat, neben Schlemmer, das Ordnungsideal des Bauhauses am deutlichsten verwirklicht. Für ihn ist der Ausgangspunkt nicht die menschliche Figur, sondern die Architektur, der strenge geometrische Aufbau der Formen, den er an den Kirchen der Gotik beobachten konnte. Seine Studien der Architektur deutscher Kleinstädte begründeten seinen lichtdurchfluteten, prismenartigen Stil, der Vorbild für viele werden sollte.

Zuerst widmete sich Feininger deutschen Stadtansichten und Kirchen. In der Zeit des Nationalsozialismus galten Feiningers Werke offiziell als "entartet", was ihn 1937 veranlasste, nach New York zurückzukehren. Hier entstanden seine berühmten Impressionen der Architektur Manhattans und New Yorks.

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Porträt des Künstlers BrixyKunst aus dem Pumpwerk: 2001 kaufte der Maler und Bildhauer Dietmar Brixy ein ehemaliges Abwasserpumpwerk in Mannheim und baute es zu Wohnung, Atelier und Ausstellungshalle um. Brixy braucht den Platz der riesigen Hallen des 1903 erbauten Gebäudes auch, denn viele seiner Gemälde messen mehrere Meter.
Seine Arbeiten beeindrucken zudem durch kräftige Farben, die mal pastos in dicken Schichten, mal fast transparent aufgetragen sind und so eine reliefartige Struktur entstehen lassen. Brixy malt nicht figurativ, doch bei aller optischen Abstraktion seien seine Gemälde immer der Natur auf der Spur, wie er sagt.
Dietmar Brixy, 1961 in Mannheim geboren, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und arbeitet seit 1991 sehr erfolgreich als freischaffender Künstler.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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