Max Pechstein:
Bild "Rauchender Schweizer" (1923)

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Bild "Rauchender Schweizer" (1923)

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Kurzinfo

Limitiert, 51 Exemplare | nummeriert | signiert | Farbholzschnitt auf Velin | gerahmt | Format 81 x 66 cm

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Max Pechstein: Bild "Rauchender Schweizer" (1923)

Im Jahr 1919 lernte Max Pechstein den Arzt Walter Minnich aus Montreux kennen, der zu einem treuen Sammler und Mäzen werden sollte. Im Entstehungsjahr des Farbholzschnitts "Rauchender Schweizer" schreibt Pechstein an Dr. Minnich: "(…) wenn ich komme, bringe ich mein Malzeug mit, und vielleicht habe ich Glück und erlebe einen Frühling der einem das Herz öffnet (…)."

In den Monaten Mai und Juni des Jahres 1923 besuchte der Künstler seinen Förderer am Genfer See und zog malend und zeichnend durch die Alpenlandschaft.
Die vorliegende Arbeit zeugt von der Begegnung mit einem Einheimischen, im Hintergrund lässt sich eine markante Bergsilhouette erkennen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit den Mont Blanc darstellt.

Original-Farbholzschnitt, 1923. Auflage: 51 Exemplare auf Velin, nummeriert und handsigniert. Werkverzeichnis Krüger H 293. Motivgröße 49,5 x 40,3 cm. Blattformat 76 x 58 cm. Format im Rahmen 81 x 66 cm wie Abbildung.

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1881-1955

Max Pechstein gilt heute wie damals als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus. Er stieß im Frühling 1906 zu der im Vorjahr von Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff und Bleyl gegründeten Künstlergruppe "Die Brücke". Im Bereich der Grafik entstand neben der Malerei ein Werk mit über 850 Holzschnitten, Lithografien und Radierungen.

Was für Paul Gauguin Tahiti, das war für Max Pechstein die Ostseeküste: Ein Paradies, in dem er zur Ruhe, vor allem aber zu großer Inspiration fand. Seit 1909 reiste er mehrmals nach Nidden an der Kurischen Nehrung, wo mehr als ein Vierteljahrhundert zuvor schon Lovis Corinth als junger Kunststudent gearbeitet hatte. Als die Versailler Verträge die Kurische Nehrung jedoch 1920 unter alliierte Verwaltung stellten, war der Weg dorthin versperrt. Pechstein musste sich eigenen Worten zufolge "erneut auf die Suche nach einem Fleck Erde begeben, der nicht von Malern, Touristen und Badegästen überlaufen war". Er fand ihn in Leba, wo er von nun an in großer Regelmäßigkeit seine Sommer verbrachte.

"Über zwanzig Jahre lang fuhr Max Pechstein jeden Sommer an die Ostseeküste, erst an die Kurische Nehrung, dann nach Pommern, was ihn natürlich eng mit unserem Haus verbindet. Als er sich hier 1921 - noch mit seiner ersten Frau - einmietete, ahnte er nicht, wie verbunden er sich dem kleinen Hafenstädtchen Leba bald fühlen sollte, denn er verliebte sich in Marta Möller, die Tochter seines Gastwirtes. Die Pfeife im Mundwinkel, braun gebrannt und den Anker tätowiert, begleiteten den passionierten Angler Pechstein die ursprüngliche Natur mit ihren Strandseen und die Fischkutter im Hafen bis an sein Lebensende, selbst dann, als er und seine Frau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr nach Pommern fahren konnten." (Dr. Birte Frenssen, Stellvertretende Direktorin am Pommerschen Landesmuseum Greifswald)

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Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.

Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.

Weiterführende Links:
Heliogravüre
Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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