Erich Heckel:
Bild "Herbstlandschaft' bei Osterholz an der Flensburger Förde" (1922) (Unikat)

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Erich Heckel:
Bild "Herbstlandschaft' bei Osterholz an der Flensburger Förde" (1922) (Unikat)

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Unikat | signiert | bezeichnet | betitelt | Aquarell auf Bütten | gerahmt | Format 70 x 88 cm

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Erich Heckel: Bild "Herbstlandschaft' bei Osterholz an der Flensburger Förde" (1922) (Unikat)

Das Aquarell "Herbstlandschaft bei Osterholz an der Flensburger Förde" von 1922 zeugt vom malerischen Schaffen Erich Heckels nach der Auflösung der "Brücke". Ab 1913 verbringt Heckel den Sommer und Herbst malend und zeichnend an der Flensburger Förde in dem kleinen Dorf Osterholz, in dem er 1919 ein Haus erwarb.

Das Aquarell liefert den Betrachterinnen und Betrachtern einen Eindruck von der Vielfältigkeit und Vielfarbigkeit des Sommers an der Ostsee und von der beeindruckenden Schönheit der Landschaft nahe der deutsch-dänischen Grenze.

Aquarell auf Bütten, 1922. Signiert, datiert und betitelt. Motivgröße/Blattformat 44 x 61 cm. Format im Rahmen 70 x 88 cm wie Abbildung.

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Erich Heckel (1883-1970) gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Expressionismus. 1905 gründete er mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl in Dresden die legendäre Künstlergruppe „Die Brücke“, zu der später auch Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller hinzustießen.

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte Heckel eine neue, weltzugewandte Klassizität, die mit größerer Naturnähe und einer Aufhellung der Palette einherging. In den 20er Jahren entstanden zahlreiche Landschaftsmotive, darunter die ungewöhnlich große Kohlezeichnung der „Westerholz Mühle“, noch heute ein beliebtes Ausflugsziel in Schleswig-Holstein.

Erich Heckels Arbeiten sind in den führenden Museen und Sammlungen der Welt prominent vertreten.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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Malerei mit lasierenden Wasserfarben, die sich durch ihre Transparenz auszeichnen und tieferliegende Schichten sowie Malgrund durchschimmern lassen.

Oftmals wird der Grund ausgelassen. Dies trägt wesentlich zur Wirkung des Werkes bei. Die Aquarellmalerei erfordert einen gekonnten Umgang mit der Farbe, da diese schnell trocknet und Korrekturen kaum möglich sind.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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