Erich Heckel:
Bild "Varieté" (1911)

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Bild "Varieté" (1911)

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Limitiert, 40 Exemplare | datiert | signiert | Kaltnadel auf Kupferdruckpapier | gerahmt | Format 62,5 x 56,5 cm

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Erich Heckel: Bild "Varieté" (1911)

Motive des Großstadtlebens, des Tanzes und des Varietés stellten für viele Künstlerinnen und Künstler in der Zeit um 1900 elementare Inspirationsquellen dar. Auch die "Brücke"-Künstler verarbeiteten ihre Eindrücke und Erlebnisse in zahlreichen Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen und Druckgrafiken.

Neben Max Pechstein war besonders auch Erich Heckel sehr angetan vom Sujet des Varietés: Die hier präsentierte Arbeit, eine Kaltnadelradierung von 1911, zeigt eine Tänzerin auf der Bühne, vor einem zumeist männlichen Publikum. Der um die damalige Jahrhundertwende als Gegenbewegung zum klassischen Ballett entstandene Ausdruckstanz inspirierte Heckel zu Bildwerken, deren Darstellungen sich zwischen Exotik und Erotik bewegen.

Die enge Beziehung Heckels zum Thema Tanz erklärt sich auch durch ein persönliches Motiv: Seit 1911, dem Entstehungsjahr der vorliegenden Arbeit, war Milda Frieda Georgi seine Lebensgefährtin, die unter dem Künstlernamen Sidi Riha in der Berliner Tanzszene bekannt war und 1915 Heckels Frau wurde.

Original-Kaltnadel auf Kupferdruckpapier, 1911. Ein Exemplar außerhalb der Auflage von 40. Signiert und datiert. Motivgröße/Blattformat 24 x 19,5 cm. Format im Rahmen 62,5 x 56,5 cm wie Abbildung.

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Erich Heckel (1883-1970) gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Expressionismus. 1905 gründete er mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl in Dresden die legendäre Künstlergruppe „Die Brücke“, zu der später auch Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller hinzustießen.

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte Heckel eine neue, weltzugewandte Klassizität, die mit größerer Naturnähe und einer Aufhellung der Palette einherging. In den 20er Jahren entstanden zahlreiche Landschaftsmotive, darunter die ungewöhnlich große Kohlezeichnung der „Westerholz Mühle“, noch heute ein beliebtes Ausflugsziel in Schleswig-Holstein.

Erich Heckels Arbeiten sind in den führenden Museen und Sammlungen der Welt prominent vertreten.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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Darstellung von typischen Szenen aus dem täglichen Leben in der Malerei, wobei zwischen bäuerlichem, bürgerlichem und höfischem Genre unterschieden werden kann.

Einen Höhepunkt und starke Verbreitung fand die Gattung in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert trat, besonders in Frankreich, die höfisch-galante Malerei in den Vordergrund, während in Deutschland der bürgerliche Charakter ausgeprägt wurde.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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