Erich Heckel:
Bild "Verschneite Berge" (1922) (Unikat)
Neu
Proportionsansicht
Bild "Verschneite Berge" (1922) (Unikat)
Erich Heckel:
Bild "Verschneite Berge" (1922) (Unikat)
Neu

Kurzinfo

Unikat | signiert | datiert | Aquarell, Gouache und Kreide | gerahmt | Format 60 x 67 cm

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Sammlertipp
Bestell-Nr. IN-926445.R1

Lieferzeit: In ca. 2 Wochen

Bild "Verschneite Berge" (1922) (Unikat)
Erich Heckel: Bild "Verschneite Berge" (1922) (Unikat)

Detailbeschreibung

Bild "Verschneite Berge" (1922) (Unikat)

Erich Heckel zog es ab den 1920er-Jahren regelmäßig sowohl ans Meer als auch in die Alpen, wo er zahlreiche Zeichnungen und Aquarelle anfertigte. Erschüttert vom Ersten Weltkrieg entwickelte er in ländlicheren Regionen eine neue Klassizität, die neben dem expliziten Interesse an Landschaftssujets mit einer Aufhellung seiner Farbpalette einherging.

"Verschneite Berge" zeigt eine Voralpenlandschaft mit Dorf im Tal und verschneiten Gipfeln, die sich im Hintergrund unscharf in einer Gebirgskette auflösen. Der strenge Bildaufbau knüpft an die akademische Lanschaftsmalerei vergangener Jahrhunderte an. Klare Linien und kräftigere Farbtöne im Vordergrund verlieren sich ab der Horizontlinie in wässrigeren Farbflächen. Prägnant heben sich die Bergspitzen im kalten Weißton, durch schwarze Kreidestriche kontrastiert, von der Bildfläche ab.

Durch starke Vereinfachungen in Farbe, Form und Linie gelingt es Heckel, aus einem klassischen Motiv etwas Neues und Ausdrucksstarkes hervorzubringen. Die Fähigkeit, äußere Primäreindrücke auf dem Blatt Papier oder der Leinwand mit dem eigenen Seelenleben zu kombinieren und daraus etwas ästhetisch Einzigartiges entstehen zu lassen, charakterisieren das gesamte Werk des Ausnahmekünstlers.

Aquarell, Gouache und schwarze Kreide, 1922. Signiert und datiert. Motivgröße/Blattformat 35 x 43,5 cm. Format im Rahmen 60 x 67 cm wie Abbildung.

Über Erich Heckel

Erich Heckel (1883-1970) gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Expressionismus. 1905 gründete er mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl in Dresden die legendäre Künstlergruppe "Die Brücke", zu der später auch Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller hinzustießen.

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte Heckel eine neue, weltzugewandte Klassizität, die mit größerer Naturnähe und einer Aufhellung der Palette einherging. In den 20er Jahren entstanden zahlreiche Landschaftsmotive, darunter die ungewöhnlich große Kohlezeichnung der "Westerholz Mühle", noch heute ein beliebtes Ausflugsziel in Schleswig-Holstein.

Erich Heckels Arbeiten sind in den führenden Museen und Sammlungen der Welt prominent vertreten.

Empfehlungen