Erich Heckel:
Bild "Vult und Wald" (1934) (Unikat)
Proportionsansicht
Bild "Vult und Wald" (1934) (Unikat)
Erich Heckel:
Bild "Vult und Wald" (1934) (Unikat)

Kurzinfo

Unikat | signiert | datiert | Öl auf Leinwand | gerahmt | Format 100 x 112 cm

Sammlertipp
Bestell-Nr. IN-908913.R1
Bild "Vult und Wald" (1934) (Unikat)
Erich Heckel: Bild "Vult und Wald" (1934) (Unikat)

Detailbeschreibung

Bild "Vult und Wald" (1934) (Unikat)

Ab 1913 verbrachte Heckel den Sommer und Herbst malend und zeichnend an der Flensburger Förde in dem kleinen Dorf Osterholz, in dem er 1919 ein Haus erwarb.
Die Szene des hier vorliegenden Gemäldes spielt an dem Strand jenes verschlafenen Ortes an der Flensburger Förde.
Im Mittelpunkt der Darstellung stehen zwei jugendliche Gestalten, die Zwillingsbrüder Vult und Walt, deren ambivalente Charaktere der Künstler Jean Pauls Roman "Flegeljahre" aus dem Jahr 1804 entlehnt.

Öl auf Leinwand, 1934. Verso datiert und signiert. Format auf Keilrahmen gespannt 84 x 96,5 cm. Format im Rahmen 100 x 112 cm wie Abbildung.

Über Erich Heckel

Erich Heckel (1883-1970) gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Expressionismus. 1905 gründete er mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl in Dresden die legendäre Künstlergruppe "Die Brücke", zu der später auch Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller hinzustießen.

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte Heckel eine neue, weltzugewandte Klassizität, die mit größerer Naturnähe und einer Aufhellung der Palette einherging. In den 20er Jahren entstanden zahlreiche Landschaftsmotive, darunter die ungewöhnlich große Kohlezeichnung der "Westerholz Mühle", noch heute ein beliebtes Ausflugsziel in Schleswig-Holstein.

Erich Heckels Arbeiten sind in den führenden Museen und Sammlungen der Welt prominent vertreten.

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