Hermann Nitsch:
Herrmann Nitsch: Bild "Ohne Titel" (1995) (Unikat)
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Herrmann Nitsch: Bild "Ohne Titel" (1995) (Unikat)
Hermann Nitsch:
Herrmann Nitsch: Bild "Ohne Titel" (1995) (Unikat)

Kurzinfo

Unikat | signiert | Acryl auf Leinwand | gerahmt | Format 103,5 x 83,5 cm

Bestell-Nr. IN-925626.R1
Herrmann Nitsch: Bild "Ohne Titel" (1995) (Unikat)
Hermann Nitsch: Herrmann Nitsch: Bild "Ohne Titel" (1995)...

Detailbeschreibung

Herrmann Nitsch: Bild "Ohne Titel" (1995) (Unikat)

Hermann Nitsch ist der Hauptvertreter des Wiener Aktionismus, seine Werke sind in allen bedeutenden internationalen Sammlungen vertreten u.a. dem Museum of Modern Art, New York, der Tate Liverpool und der Albertina in Wien. Letztere widmete Hermann Nitsch 2019 die große Ausstellung "Nitsch. Räume aus Farbe".

Das hier angebotene Werk ist in der für den Künstler typischen Manier gestaltet und wird von dem roten Kolorit dominiert. Seit 1977 findet das Gesamtkunstwerk, das Malerei, Musik, Architektur, Opferrituale und religiöse Aspekte miteinander vereint, auf dem vom Künstler erworbenen Schloss Prinzendorf in Österreich statt. 2009 wurde die Nitsch Foundation ins Leben gerufen, die das OEuvre des Künstlers dokumentieren und vermitteln soll.

Acryl auf Leinwand, 1995. Rückseitig signiert. Format im Rahmen 103,5 x 83,5 cm wie Abbildung.

Über Hermann Nitsch

*1938

Er ist der letzte Wiener Aktionist - der Marquise de Sade der Kunst. Hermann Nitschs Faszination für Blut und Eingeweide ist seit 1957 ungebrochen. Mit seinem "Orgien-Mysterien-Theater", zu dem Anfang der 1960er Jahre die Idee entstand, sorgt der Künstler bis heute für zwiegespaltene Meinungen. Seit 1977 findet das Gesamtkunstwerk, welches Malerei, Musik, Architektur, Opferrituale und religiöse Aspekte miteinander verschmelzen lässt, auf dem vom Künstler erworbenen Schloss Prinzendorf, in Österreich statt.

Nitsch fordert den Betrachter zur Reflexion auf, indem er sich an einem Übermaß von Ekel bedient. Wer die Szenerie auf sich wirken lässt und reflektiert mit ihr umgeht, kann sie auf das menschliche Sein und Handeln übertragen, womit der vermeintlich anstößige Inhalt revidiert wird.

In seinem späteren malerischen Werk setzt sich der mittlerweile mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnete Künstler mit dem Symbolgehalt der Farben auseinander.

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