James Rizzi:
Bild "The City that never sleeps" (1989)
Proportionsansicht
Bild "The City that never sleeps" (1989)
James Rizzi:
Bild "The City that never sleeps" (1989)

Kurzinfo

Limitiert, 175 Exemplare | nummeriert | signiert | 3D-Siebdruck auf Papier | gerahmt | Format 75,5x 94 cm

Bestell-Nr. IN-847093.R1
Bild "The City that never sleeps" (1989)
James Rizzi: Bild "The City that never sleeps" (1989)

Detailbeschreibung

Bild "The City that never sleeps" (1989)

Seit über 100 Jahren prägen die knallgelben Taxis das Stadtbild von New York. Hupend bahnen sich die "Yellow Cabs" ihren Weg durch die langen Straßenschluchten - an ihnen gibt es in der Metropole kein Vorbeikommen. Kaum ein Künstler hat den Puls dieser Stadt derart verinnerlicht, wie James Rizzi das getan hat. Seine Werke zeigen, wie vielseitig und bunt seine Heimatstadt ist: Auf engstem Raum leben hier über acht Millionen Menschen aller Nationen, Kulturen und Religionen. New York besitzt einen ganz eigenen Rhythmus, die Stadt pulsiert sowohl am Tag als auch in der Nacht. Hell erleuchtet ragen die Wolkenkratzer in die Höhe.

James Rizzi hat diesen Rhythmus in seinem Werk "The City that never sleeps" eingefangen. Der Künstler ist selbst in New York Taxi gefahren und hat so zahlreiche "Tag-und-Nacht-Erfahrungen" sammeln können. Rizzi sagte einmal über die "Stadt, die niemals schläft": "Egal, zu welcher Zeit man aus dem Haus geht, es gibt immer etwas, was man machen kann, es ist immer etwas Interessantes los."

3D-Siebdruck, 1989. Auflage: 175 Exemplare auf Papier, nummeriert und handsigniert. Motivgröße/Blattformat 48,5 x 68,5 cm. Format im Rahmen 75,5x 94 cm wie Abbildung.

Porträt des Künstlers James Rizzi

Über James Rizzi

1950-2011 - Maler und Grafiker, New Yorker Pop-Art-Künstler

Seine Freunde nannten ihn Jimmy, und er sah aus wie der nette Junge von nebenan. Trotz Universitätsstudium und akademischer Schulung in den Fächern Malerei, Radierung, Lithografie und Bildhauerei hat es James Rizzi auf wundersame Weise fertig gebracht, die positiven Eigenschaften der Kinder in sich lebendig zu halten: Kindliche Neugier, naive Lebensfreude, Spaß am Bunten und den Spielen der Kids, mit denen er triste Häuserwände bemalte, machten seine Arbeiten so sympathisch und beliebt. Jimmy war ein echtes Kind des Schmelztiegels New York, bevor er mit seinen 3D-Drucken berühmt wurde.

Der Maler, Grafiker und Bildhauer James Rizzi wurde 1950 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren, wo er auch seine gesamte Kindheit verbrachte. An der "University of Florida" in Gainesville besuchte Rizzi zunächst die Business-School. Nach und nach wandte er sich aber der Kunst zu und machte schließlich 1974 seinen Abschluss in den Fächern Malerei, Grafik und Bildhauerei.

In den ersten Jahren nach seiner Collegeausbildung verkaufte Rizzi seine Druckgrafiken und Gemälde auf den Straßen von New York (neben dem Museum of Modern Art und dem Metropolitan Museum). 1977 wurde James Rizzi gebeten einige seine Werke in der Gemeinschaftsausstellung "Thirty Years of American Printmaking" im Brooklyn Museum zu präsentieren, an der sich auch Andy Warhol, Jim Dine und Roy Lichtenstein beteiligten. Seitdem hat er an unzähligen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen und feierte Erfolge in der ganzen Welt.

Neben Gebrauchsartikeln wie T-Shirts, Hüten und Krawatten hat James Rizzi auch zahlreiche Projekte realisiert. So konnte Volkswagen den Künstler zur Neuerscheinung des "Beetle" ebenso gewinnen, wie der Verlag Brockhaus für seine aktuelle Enzyklopädie. Zum 40-jährigen Jubiläum der Fluggesellschaft Condor versah Rizzi eine Boeing 757 mit einer exotischen Schale ("Rizzi-Bird") und stimmte die Urlauber auf die Ferien ein. Musikposter, CD-Covers und sogar die Olympischen Spiele von Atlanta profitierten von seinen heiteren Bildern. Im Rahmen der EXPO 2000 entstand in Braunschweig das erste und einzige "Happy RIZZI-House".

Rizzis farbenfrohe 3D-Grafiken aus der Welt des Sports sind mittlerweile gesuchte Sammlerstücke mit hohem Wertsteigerungspotential. So wurde z.B. das Bild "New York Marathon for all" 1997 für einen Preis von US$ 4.500 herausgegeben und wurde nach schon 5 Jahren mit über US$ 15.000 gehandelt - andere Bilder erzielten sogar noch eine höhere Wertsteigerung!

Er gehörte zu den Künstlern, deren Anspruch kein geringerer ist als mit ihrer Kunst eine eigene Welt zu schaffen. Wie sehr ihm das gelungen ist, zeigte anlässlich seines 60. Geburtstags im Oktober 2010 die weltgrößte Ausstellung des New Yorkers in Bremen (bis 4. Juli 2011).

James Rizzi, der seit vielen Jahren als legitimer Nachfolger der New Yorker Pop-Art-Legenden Andy Warhol und Keith Haring galt, lebte und arbeitete bis zu seinem plötzlichen Tod im Dezember 2011 im New Yorker Stadtteil Soho.

Empfehlungen