Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Stillleben mit Kürbis und Tomaten" (Unikat)
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Bild "Stillleben mit Kürbis und Tomaten" (Unikat)
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Kurzinfo

Unikat | signiert | Pastell und Tusche auf Bütten | gerahmt | Format 59 x 69 cm

inkl. MwSt. zzgl. Porto

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Bestell-Nr. IN-926505.R1

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Bild "Stillleben mit Kürbis und Tomaten" (Unikat)
Karl Schmidt-Rottluff: Bild "Stillleben mit Kürbis und To...

Detailbeschreibung

Bild "Stillleben mit Kürbis und Tomaten" (Unikat)

Das Werk "Stillleben mit Kürbis und Tomaten" stellt eine ungewöhnliche Arbeit aus dem OEuvre des Brücke-Künstlers Schmidt-Rottluff dar. In einem ausgewogenen Arrangement präsentiert er einen grünen Kürbis neben Tomaten vor einem Stück Tuch. Der Fond ist bis auf die braunen Farbwerte nicht ausformuliert; einzelne orthogonal gesetzte Kreidestriche bilden eine rasterartig strukturierte Fläche. Die Bildgegenstände sind sparsam, aber eindrucksvoll modelliert. Schwarze Tusche konturiert die Umrisse und schlägt den Bogen zu Schmidt-Rottluffs bekannteren Gemälden.

Die Klarheit der Form und das deutliche Herausarbeiten von Farb- sowie Hell-Dunkel-Werten markieren dieses Werk als dem Expressionismus zugehörig; absolute farbliche wie auch zeichnerische Präzision weisen den Künstler als Meister aus.

Pastell und Tusche auf Maschinenbütten. Signiert. Motivgröße/Blattformat 26,5 x 37,8 cm. Format im Rahmen 59 x 69 cm wie Abbildung.

Über Karl Schmidt-Rottluff

1884-1976

Er liebte die Abgeschiedenheit der Natur, die Landschaften von Nord- und Ostsee, die zum Schaffensort und Motiv von Karl Schmidt-Rottluffs Werken wurden. Neben Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner war er Mitbegründer der 1905 entstandenen Künstlervereinigung "Die Brücke". Zeitgleich änderte er seinen Namen durch die Ergänzung seines Geburtsorts Rottluff.

Mit dem Umzug 1911 nach Berlin prägen futuristische, kubistische und afrikanische Einflüsse sein Werk. Der Künstler litt unter der Diffamierung seiner Kunst durch die Nationalsozialisten, die ihm 1936 ein Ausstellungsverbot aussprachen, auf das fünf Jahre später ein Malverbot folgt. Verzweifelt kehrt Schmidt-Rottluff in seine Heimatstadt zurück und nimmt Ende der 1940er Jahre eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin an, durch die er zur Arbeit an großformatigen Aquarellen findet, die charakteristisch für ihn wurden.

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