Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Stillleben mit Vasen" (1960) (Unikat)
Proportionsansicht
Bild "Stillleben mit Vasen" (1960) (Unikat)
Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Stillleben mit Vasen" (1960) (Unikat)

Kurzinfo

Unikat | signiert | Mischtechnik auf Papier | gerahmt | Format 70 x 82 cm

Sammlertipp
Bestell-Nr. IN-937857.R1
Bild "Stillleben mit Vasen" (1960) (Unikat)
Karl Schmidt-Rottluff: Bild "Stillleben mit Vasen" (1960)...

Detailbeschreibung

Bild "Stillleben mit Vasen" (1960) (Unikat)

Besonders Karl Schmidt-Rottluffs Stillleben und Naturdarstellungen, deren Farbflächen mit kräftigen Umrisslinien und partiell auch mit Binnenzeichnungen eingefangen und verlebendigt werden, zeichnen sich durch ein sattes Kolorit aus. Sein Interesse an der Visualisierung klassischer Themen wie dem des Stilllebens hat den Künstler immer wieder zu bemerkenswerten Kompositionen geführt.

Das hier angebotene Unikat "Stillleben mit Vasen" ist ein wunderbares Beispiel für die naiv-expressive Arbeitsweise im Spätwerk und erinnert an Stillleben-Sujets von Paul Cézanne.

Aquarell, Gouache und Tusche auf Papier, circa 1960. Signiert. Motivgröße/Blattformat 40,3 x 53,7 cm. Format im Rahmen 70 x 82 cm wie Abbildung.

Über Karl Schmidt-Rottluff

1884-1976

Er liebte die Abgeschiedenheit der Natur, die Landschaften von Nord- und Ostsee, die zum Schaffensort und Motiv von Karl Schmidt-Rottluffs Werken wurden. Neben Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner war er Mitbegründer der 1905 entstandenen Künstlervereinigung "Die Brücke". Zeitgleich änderte er seinen Namen durch die Ergänzung seines Geburtsorts Rottluff.

Mit dem Umzug 1911 nach Berlin prägen futuristische, kubistische und afrikanische Einflüsse sein Werk. Der Künstler litt unter der Diffamierung seiner Kunst durch die Nationalsozialisten, die ihm 1936 ein Ausstellungsverbot aussprachen, auf das fünf Jahre später ein Malverbot folgt. Verzweifelt kehrt Schmidt-Rottluff in seine Heimatstadt zurück und nimmt Ende der 1940er Jahre eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin an, durch die er zur Arbeit an großformatigen Aquarellen findet, die charakteristisch für ihn wurden.

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