L.E.T.

Spätestens seit dem Kinofilm "Exit Through the Gift Shop" über den englischen Künstler Banksy weiß jeder, was Streetart ist. Der Düsseldorfer Künstler L.E.T. - das Kürzel steht für "Les Enfants Terribles" - mit französisch-deutschen Wurzeln ist seit vielen Jahren auf der Straße unterwegs.

Zunächst in der Graffitiszene beheimatet, wechselte er Anfang der 90er Jahren zur Streetart. Seine Kunst kann man auf der Straße sehen - in vielen Städten der Welt. Inspiriert von linkspolitischen Stencils der kubanischen Revolution, übernahm er diese Technik für sein eigenes Werk. L.E.T. experimentiert mit gesprühten Texten und Bildern auf Postern oder Wänden. Neben politischen Inhalten greift er in seinen humorigen Stencils, Seriegrafien und Zeichnungen auf Papier, Leinwand, Karton, altem Holz oder Metall oftmals bekannte Motive auf, die er verfremdet und in einen neuen Kontext stellt.

Nach ersten Auftragsarbeiten für Skate- und Surfboard-Firmen waren seine Arbeiten seit dem Jahr 2000 in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in den USA, in Japan und Europa zu sehen. Kürzlich war außerdem eine Ausstellung von L.E.T. in Norwegen innerhalb einer halben Stunde ausverkauft.

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