Nanda Vigo

Die italienische Architektin und Designerin Nanda Vigo (1936-2020) wird als Gestalterin und Künstlerin des Lichts bezeichnet.

Vigo studierte an der École polytechnique fédérale de Lausanne. Nach Stationen in den USA kehrte sie 1959 nach Mailand zurück und gründete hier ihr eigenes Büro. Eng befreundet war sie mit den Künstlern Lucio Fontana, Enrico Castellani und Piero Manzoni, mit dem sie bis zu seinem Tod 1963 zusammenlebte.

Zusammen mit der Künstlergruppe Zero, die 1958 von Heinz Mack und Otto Piene in Düsseldorf gegründet wurde, stellte Vigo in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Amerika aus.

Nanda Vigos Gestaltung spielte mit Licht und Reflexionen, Bewegung und der Transparenz von Materialien wie Glas und Edelstahl. Ihr bekanntestes Möbelstück ist der Chair Due Più für Conconi von 1971. Das Stahlrohr zitiert die Funktionalität des Bauhauses während die Fellbezüge an Pop Art erinnern.

Seit den 1980er Jahren nahm Nanda Vigo an wichtigen Veranstaltungen wie der 40. Biennale in Venedig im Jahr 1982 teil. Seit 2006 befindet sich ein Teil ihrer Arbeiten in der Sammlung des Triennale Design Museums für italienisches Design. 2014/2015 wurden Ihre Werke anlässlich der Veranstaltungen zu Ehren der Zero Bewegung im Guggenheim Museum, in New York und im Berliner Martin-Gropius-Bau ausgestellt.

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